MÄRKTE USA/Wall Street von Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt


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DOW JONES--Das Geschehen an der Wall Street bleibt eng mit dem Irankrieg korreliert. Am Mittwoch deutet der Aktienterminmarkt mit neuen diplomatischen Vorstößen zur Beendigung des Krieges einen festen Handelsbeginn am Kassamarkt an - begünstigt von um rund 5 Prozent nachgebenden Erdölpreisen. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt und dabei weitgehend frühere Bedingungen wiederholt. Der Iran wird aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Plutonium-Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

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Zwar haben Vertreter des iranischen Regimes die Forderungen zurückgewiesen. Allerdings wird für Marktteilnehmer deutlich, dass hinter den Kulissen intensiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. "Kriege müssen selten enden, bevor die Märkte ihren Tiefpunkt erreichen. Investoren neigen dazu, aktiv zu werden, sobald die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation zu sinken beginnt", erläutert Analystin Charu Chanana von der Saxo Bank.

Die Ölpreise weiten ihre Verluste aus und geben um mehr als 5 Prozent nach. Diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Irankrieges stellten die fortgesetzten Militärschläge und die faktische Blockade der Straße von Hormus in den Schatten, heißt es im Handel.

Die Renditen der US-Staatsanleihen geben mit sinkenden Ölpreise nach, denn durch fallende Erdölpreise reduzieren sich Inflations- und Zinserhöhungssorgen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verliert 6 Basispunkte auf 4,34 Prozent. Stärker als erwartet gestiegene US-Importpreise im Februar liefern kein Störfeuer bei den Überlegungen zur Inflationsentwicklung. Am Markt gilt die Aufmerksamkeit auch der Auktion fünfjähriger Anleihen durch das US-Schatzamt im Volumen von 70 Milliarden Dollar nach der schwachen Auktion zweijähriger Papiere am Vortag.

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Mit den Entspannungshoffnungen im Nahen Osten verliert der Dollar an Zuspruch als vermeintlich sicherer Hafen - der Dollarindex verliert 0,1 Prozent. Der nachgebende Dollar und sinkende Marktzinsen stützen den Goldpreis, die Feinunze verteuert sich um 1,9 Prozent pro Feinunze.

Unter den Einzelaktien steigen Meta Platforms vorbörslich um 1,5 Prozent. Der Eigentümer von Facebook und Instagram hat Anreize für Führungskräfte eingeführt, die an das Erreichen einer Marktkapitalisierung von 9 Billionen Dollar bis 2031 geknüpft sind. Die Bewertung lag zum Börsenschluss am Dienstag bei 1,5 Billionen Dollar.

Gamestop gewinnen 0,5 Prozent - der Videospielhändler hat für das vierte Quartal geringere Gewinn- und Umsatzzahlen gemeldet. Die Software- und Hardwareverkäufe gingen zurück und auch der Wert der Bitcoin-Bestände sank. Immerhin stieg der Erlös mit Sammlerstücken. Newmont springen um 5,7 Prozent nach oben, Freeport-McMoRan ziehen um 3,2 Prozent an - gestützt von steigenden Goldpreisen.

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DigitalOcean stürzen um 8 Prozent ab - das KI-Unternehmen will neue Aktien im Wert von 700 Millionen Dollar ausgeben. KB Home verbilligen sich um 1,9 Prozent - der Hausbaukonzern hat seine Jahresprognose gesenkt und gewarnt, dass der Konflikt im Nahen Osten die Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt erhöhen könnte.

Die Hinterlegungsscheine der chinesischen Alibaba legen um 3,4 Prozent zu und JD um 3,9 Prozent. Die chinesische Marktaufsichtsbehörde deutete Maßnahmen an, um den Preiskrieg im Bereich Essenslieferungen zu beenden. Der hatte in den vergangenen Jahren die Gewinnmargen unter Druck gesetzt.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,88 -0,05 3,90 3,85

5 Jahre 3,97 -0,06 3,99 3,94

10 Jahre 4,34 -0,06 4,36 4,31

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:59

EUR/USD 1,1596 -0,1 -0,0011 1,1607 1,1583

EUR/JPY 184,36 +0,1 0,1800 184,18 184,0800

EUR/CHF 0,9154 +0,1 0,0006 0,9148 0,9161

EUR/GBP 0,8651 0,0 0,0000 0,8651 0,8652

USD/JPY 158,96 +0,2 0,2800 158,68 158,9100

GBP/USD 1,3405 -0,0 -0,0004 1,3409 1,3380

USD/CNY 6,8963 +0,1 0,0045 6,8918 6,8918

USD/CNH 6,8997 +0,1 0,0087 6,8910 6,8974

AUS/USD 0,6956 -0,5 -0,0037 0,6993 0,6966

Bitcoin/USD 71.242,97 +1,7 1.181,18 70.061,79 69.444,30

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 88,74 -3,9 -3,61 92,35

Brent/ICE 98,7 -5,5 -5,79 104,49

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.557,74 +1,9 84,16 4.473,59

Silber 72,80 +2,2 1,58 71,22

Platin 1.955,66 +1,1 20,98 1.934,68

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2026 09:00 ET (13:00 GMT)

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