MÄRKTE USA/Zurückhaltung vor dem Ablauf des Iran-Ultimatums


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DOW JONES--Mit leichten Verlusten ist die Wall Street am Dienstag in den Handel gestartet. Die Stimmung bleibt vor der von US-Präsident Donald Trump für Dienstagnacht an den Iran gesetzten Frist zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus von Unsicherheit geprägt. Für den Fall, dass der Iran das Ultimatum verstreichen lässt, hat Trump mit massiven Angriffen auf die iranische Energie-Infrastruktur gedroht. Wie die Reaktion des Iran ausfallen könnte, bleibt ungewiss. Mit dem sich nähernden Ablauf des Ultimatums schwänden auch die Hoffnungen, dass der Konflikt durch Verhandlungen beigelegt werden könne, heißt es.

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Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Eröffnung 0,3 Prozent auf 46.515 Punkte. Für dem S&P-500 geht es um 0,4 Prozent nach unten und der Nasdaq-Composite büßt 0,5 Prozent ein.

Die USA und regionale Vermittler haben am Dienstag ihre Bemühungen um einen potenziellen 45-tägigen Waffenstillstand zwar fortgesetzt, der zu einem dauerhaften Ende des Krieges mit dem Iran führen könnte. Doch nach Aussage von mit der Angelegenheit vertrauten Offiziellen wurden dabei nur geringe Fortschritte erzielt.

Die Auswirkungen hoher Energiepreise werden sich voraussichtlich in den US-Inflationsdaten für März zeigen, die am Freitag veröffentlicht werden, so die Strategen von Blackrock. Laut der Konsensprognose von Ökonomen soll die jährliche Inflation für März auf 3,3 Prozent steigen nach 2,4 Prozent im Februar. Der Krieg im Nahen Osten habe Lieferketten-Engpässe verursacht, die voraussichtlich die Inflation in die Höhe trieben, so die Strategen.

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Im aktuellen Umfeld sorgen die vor der Startglocke veröffentlichten US-Konjunkturdaten für keinen Impuls. So ist der Auftragseingang langlebiger Güter im Februar etwas stärker zurückgegangen als erwartet. Die Ölpreise dürften hoch bleiben und sehr empfindlich auf Entwicklungen im Nahen Osten und bei Angebotsverschiebungen reagieren, so Marktstratege Naeem Aslam von Zaye Capital Markets. "Die Märkte preisen weiterhin eine erhöhte Risikoprämie ein, die von den eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran und der bevorstehenden Frist für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus angetrieben wird", so der Chief Investment Officer. Der Preis für einen Barrel der Nordseesorte Brent steigt um 0,5 Prozent auf 110,30 Dollar.

Der Dollar zeigt sich wenig verändert. Der Greenback dürfte aber gefragt bleiben, es sei denn, im Nahost-Konflikt werde ein Waffenstillstand erreicht oder die von Präsident Trump gesetzte Frist für ein Abkommen mit dem Iran werde längerfristig verschoben, urteilt ING-Analyst Chris Turner. Den Energiepreisen drohten weitere deutliche Anstiege, falls Trump seine Drohung wahr mache, die zivile Infrastruktur des Iran zu bombardieren, wenn kein Abkommen zustande komme, ergänzt er.

Der Goldpreis holt seine Vortagesverluste zum Teil wieder auf. Die Feinunze erhöht sich um 0,1 Prozent auf 4.653 Dollar. Am Anleihemarkt gibt es erneut kaum Bewegung. Die Rendite zehnjähriger Papiere liegt bei 4,34 Prozent.

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Bei den Einzelwerten geht es für die Aktien des Krankenversicherers Humana 9,8 Prozent nach oben. Die US-Regierung hat die Vergütungssätze für private Krankenversicherungen deutlich stärker angehoben hat als erwartet. Statt der ursprünglich geplanten Minimalerhöhung von 0,09 Prozent steigen die Sätze nun um durchschnittlich 2,48 Prozent. Die Papiere von UnitedHealth steigen um 8,7 Prozent, CVS Health verbessern sich um 5,7 Prozent.

Die Aktien von Casey's General Store ziehen um x,x Prozent an. Die Aktien werden mit Handelsbeginn am 9. April in den S&P-500 aufgenommen. Sie ersetzen dort die Aktien von Hologic, die infolge der Übernahme durch Blackstone und TPG Global aus dem Index herausgenommen werden.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 46.514,95 -0,3 -154,93 46.669,88

S&P-500 6.585,91 -0,4 -25,92 6.611,83

NASDAQ Comp 21.875,52 -0,5 -120,82 21.996,34

NASDAQ 100 24.061,33 -0,5 -130,84 24.192,17

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,85 -0,00 3,87 3,84

5 Jahre 3,98 +0,00 4,01 3,97

10 Jahre 4,34 +0,01 4,36 4,32

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:21 Uhr

EUR/USD 1,1557 +0,1 0,0016 1,1541 1,1539

EUR/JPY 184,71 +0,2 0,4300 184,28 184,3600

EUR/CHF 0,9248 +0,4 0,0038 0,9210 0,9212

EUR/GBP 0,8727 +0,1 0,0007 0,872 0,8722

USD/JPY 159,82 +0,1 0,1400 159,68 159,7600

GBP/USD 1,3238 +0,1 0,0006 1,3232 1,3225

USD/CNY 6,8567 -0,4 -0,0257 6,8824 6,8824

USD/CNH 6,8646 -0,1 -0,0088 6,8734 6,8763

AUS/USD 0,6932 +0,2 0,0016 0,6916 0,6914

Bitcoin/USD 68.473,50 -1,9 -1.355,40 69.828,90 69.659,63

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 115,75 +3,0 3,34 112,41

Brent/ICE 110,3 +0,5 0,53 109,77

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.651,68 +0,1 4,29 4.647,39

Silber 71,92 -1,2 -0,87 72,79

Platin 1.921,00 -3,0 -58,51 1.979,51

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 07, 2026 09:43 ET (13:43 GMT)

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