Magdeburger Ministerpräsident Schulze fordert neue Vorschläge für Entlastung


BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Stopp der steuerfreien Prämie von bis zu 1.000 Euro hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) die Bundesregierung aufgefordert, neue Vorschläge zur Entlastung der Menschen zu unterbreiten. "Das Vorschlagsrecht liegt jetzt wieder bei der Bundesregierung", sagte Schulze am Rande der Bundesratssitzung in Berlin.

Werbung

Die Länderkammer hat die geplante Prämie vorerst gestoppt. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf nicht zu. Geplant war, dass Unternehmen ihren Beschäftigten den Betrag steuerfrei zahlen können. Viele Unternehmen könnten eine solche Prämie aktuell nicht zahlen, sagte Schulze.

Endgültig gescheitert ist die Prämie damit noch nicht. Die Bundesregierung kann dazu nun den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, um einen Kompromiss zu finden.

"Wir sind für Gespräche, für Verhandlungen immer bereit", sagte Schulze. "Aber eines muss bei diesen Gesprächen klar sein: Es muss dann auch Entlastungen geben, die wirklich bei den Menschen in ganz Deutschland ankommen." Laut Schulze könnte das Thema auch nächste Woche im Koalitionsausschuss von CDU und SPD aufgerufen werden./cki/DP/men

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.