MARKT USA/Harmonie zwischen China und USA dürfte Börse beflügeln


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Die US-Börsen dürften zum Wochenausklang die Kursgewinne vom Vortag ausbauen. Die Futures auf die wichtigen Aktienindizes liegen vorbörslich alle etwa 1 Prozent im Plus.

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Unter den Anlegern verliert die Coronavirus-Krise allmählich etwas von ihrem Schrecken, denn viele Länder lockern die Beschränkungen, die sie zur Eindämmung der Pandemie angeordnet hatten. Mit Erleichterung wird an den Märkten auch zur Kenntnis genommen, dass der Handelskrieg zwischen China und den USA vorerst nicht wieder aufzuflammen scheint. Beide Seiten haben sich dazu bekannt, die im Januar getroffenen Vereinbarungen voranzutreiben. Vorwürfe der USA, China habe die Ausbreitung des Coronavirus nicht verhindert, hatten zuletzt Befürchtungen geweckt, dass die USA neue Strafzölle gegen die Volksrepublik verhängen könnte. China hat seinerseits dazu beigetragen die Wogen zu glätten, indem es am Donnerstag Restriktionen gegen ausländische institutionelle Anleger lockerte.

Getrübt werden könnte die Stimmung indessen vom offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für April, der eine Stunde vor Handelsbeginn an der Wall Street veröffentlicht wird. Volkswirte schätzen, dass im vergangenen Monat die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 21,5 Millionen abgenommen hat. Die Arbeitslosenquote dürfte demnach auf 16,0 Prozent gesprungen sein - den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im März hatte die Arbeitslosigkeit noch 4,4 Prozent betragen.

Allerdings haben andere Daten vom Arbeitsmarkt an den beiden vorigen Tagen Hoffnungen geweckt, dass das Schlimmste überstanden sein könnte. So hatte der private Dienstleister ADP am Mittwoch zwar einen Stellenabbau in Millionenhöhe gemeldet, der aber etwas geringer ausfiel, als Volkswirte vorhergesagt hatten. Und die am Donnerstag veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der Woche zum 1. Mai mit rund 3,2 Millionen schon merklich geringer als in der Woche davor, als über 3,8 Millionen Anträge gestellt wurden.

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Unter den Einzelwerten werden Uber vorbörslich 6,8 Prozent höher gestellt. Der Fahrdienstvermittler hat zwar im ersten Quartal schwächer als erwartet abgeschnitten, berichtete aber über eine Wiederzunahme der Buchungen in großen Städten und bereitet sich nach den Worten seines CEO auf ein Erholungsszenario vor.

Weniger optimistisch ist Tripadvisor. Der Betreiber der gleichnamigen Touristikwebseite litt im ersten Quartal wie Uber unter der Coronavirus-Pandemie und will deshalb 22 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Die Aktie fällt um 3,1 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 08, 2020 06:24 ET (10:24 GMT)

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13.09.21 Uber Buy Goldman Sachs Group Inc.
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