MARKT USA/Sorge vor Eskalation des Nahostkrieges dürfte Börse drücken
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Der Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahostkrieg dürfte die Wall Street am Dienstag belasten. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Denn US-Präsident Donald Trump machte die Markthoffnungen auf eine Deeskalation zunichte. Er rief die Bewohner Teherans zum Verlassen der iranischen Hauptstadt auf und schürte somit Spekulationen über eine Ausweitung des Konflikts, möglicherweise unter Beteiligung der USA, was das Weiße Haus allerdings zurückgewiesen hat.
Zusätzlich angeheizt werden diese Spekulationen aber durch den Umstand, dass Trump wegen des Nahostkriegs zwischen Israel und dem Iran den G7-Gipfel in Kanada vorzeitig verlassen hat. Nach eigenem Bekunden ging es ihm bei der schnellen Rückkehr nach Washington nicht um einen Waffenstillstand zwischen den Nahostkontrahenten. Israel meldet indes den Tod des Chefs der militärischen Einsatzplanung des Irans, Ali Shadmani, im Zuge eines Angriffs.
Die wachsende Besorgnis über den Fortgang des Nahostkrieges spiegelt auch der Ölpreise wider. Der Rohölmarkt wird als Seismograph für die Lageeinschätzung des Marktes gesehen. Die Erdölpreise ziehen um knapp 3 Prozent an.
Sunrun stürzen vorböslich um über 27 Prozent ab, Enphase Energy und First Solar folgen mit Abschlägen von 16,7 bzw. 10,7 Prozent. Republikaner im US-Senat wollen Änderungen an Trumps Steuer- und Ausgabengesetz durchsetzen, die bis 2028 Steuergutschriften für Solar-, Wind- und Energie abschaffen würden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
June 17, 2025 06:20 ET (10:20 GMT)
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