Marktbericht

Deutsche Anleger in Frankfurt wenig risikobereit: adidas-Aufschläge können DAX nicht vor Verlustzone bewahren


Deutsche Anleger in Frankfurt wenig risikobereit: adidas-Aufschläge können DAX nicht vor Verlustzone bewahren

Anleger am deutschen Aktienmarkt ließen zur Wochenmitte Vorsicht walten.

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Der DAX war mit einem marginalen Abschlag von 0,05 Prozent bei 15.244,05 Punkten in den Handel eingestiegen und gab im Verlauf bis zuletzt um 1,03 Prozent auf 15.094,391 Zähler deutlicher ab.

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Nach zwei stabilen Tagen kam der DAX damit zur Wochenmitte nicht weiter voran. Am Montag und Dienstag hatten sich bei Rückschlägen allerdings wieder Käufer gefunden, nachdem der deutsche Leitindex einmal sogar bis auf 15.103 Punkte abgesackt war.

Nahost-Konflikt bestimmt weiter das Geschehen

Die Nervosität im angeheizten Nahost-Konflikt nimmt allerdings wieder zu - bei steigenden Ölpreisen. Am Abend hatte es einen Raketeneinschlag in einem Krankenhaus im Gazastreifen gegeben. Angesichts des anhaltenden Konflikts und fehlenden Rückenwinds aus Übersee hält sich die Risikobereitschaft der Anleger zur Wochenmitte aber in Grenzen. Die wichtigsten US-Aktienindizes hatten am Dienstag wenig verändert bis schwächer geschlossen und die asiatischen Handelsplätzen entwickelten sich durchwachsen - trotz des überraschend starken chinesischen Wirtschaftswachstums im dritten Quartal.

Bewegung bei adidas, Continental und Lufthansa

Deutlichere Kursgewinne zeigten sich bei Aktien von adidas. Der Sportartikelhersteller übertraf mit seinen vorläufigen Quartalszahlen die Erwartungen und hob die Jahresziele an. JPMorgan-Analystin Olivia Townsend hob insbesondere die überraschend gute operative Ergebnisentwicklung hervor. Wichtig sei zudem, dass die Zahlen weniger wegen der Verkäufe der Yeezy-Produkte des umstrittenen Rapper Kanye West als wegen der übrigen Geschäfte positiv überrascht hätten. Angesichts der jüngsten Kursschwäche dürfte die gesamte Branche davon profitieren.

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Bei Continental sorgten Kreise-Meldungen kurzzeitig für Auftrieb, wonach der Autozulieferer und Reifenhersteller den Verkauf von Aktivitäten aus dem Bereich autonome Mobilität erwäge.

Dagegen bekamen Lufthansa-Titel gleich von zwei Seiten Druck. Am Vorabend nach dem Börsenschluss in New York hatte US-Konkurrent United Airlines mit seiner Gewinnprognose für das laufende Quartal enttäuscht. Zudem strich die US-Bank Citigroup ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Fluggesellschaft, die deutlich nachgaben.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: Pavel Ignatov / Shutterstock.com

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02.07.26 adidas Kaufen DZ BANK
02.07.26 adidas Buy UBS AG
02.07.26 adidas Outperform RBC Capital Markets
02.07.26 adidas Overweight JP Morgan Chase & Co.
01.07.26 adidas Neutral Goldman Sachs Group Inc.