Marktverzerrungen

Esma-Chef Maijoor: Konsequenzen aus GameStop im Licht der Mifid-II-Anforderungen


Esma-Chef Maijoor: Konsequenzen aus GameStop im Licht der Mifid-II-Anforderungen

Der Chef der EU-Wertpapier- und Finanzmarktaufsichtsbehörde Esma, Steven Maijoor, hat Konsequenzen aus den Marktverzerrungen im Zusammenhang mit dem Handel der Aktie des US-Spieleanbieters GameStop gefordert.

"Meiner Ansicht nach muss die Praxis der Zahlung für Orders im Licht der Mifid-II-Anforderungen bezüglich Interessenkonflikten, bestmöglicher Ausführung und Anreizen geprüft werden", sagte Maijoor laut veröffentlichtem Redetext vor einer Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments.

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Neben dem Null-Prozent-Handel verdienten zudem andere Praktiken eine genaue Prüfung, wie die Nutzung von Investment-Apps in Verbindung mit einem Phänomen, das als "Gamification of Investing" das Risikobewusstsein von Kleinanlegern beeinträchtige und zur Popularität von gehebelten Handelsstrategien beitrage.

"Ich möchte betonen, dass jede Handelsstrategie, die irreführende Signale in Bezug auf Angebot, Nachfrage oder Preis eines Finanzinstruments gibt oder den Preis auf einem anormalen oder künstlichen Niveau hält, eine Marktmanipulation darstellen kann", sagte Maijoor in Bezug auf den GameStop-Hype.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Casimiro PT / Shutterstock.com

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