Maschinen- und Anlagenbauer Dürr spürt Corona-Krise - weiter keine Prognose


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BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat die Folgen der Corona-Krise im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Auftragseingang knickte um fast ein Viertel auf 838,3 Millionen Euro ein, wie der MDAX-Konzern am Donnerstag in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Während der Umsatz um rund 11 Prozent auf 842,6 Millionen Euro sank, sackte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um über die Hälfte auf rund 23 Millionen Euro ab. Der Umsatz lag damit leicht über, das Ebit aber deutlich unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Unter dem Strich brach der Überschuss sogar um 60 Prozent auf 13,2 Millionen Euro ein.

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Dürr geht davon aus, dass die Krise im laufenden zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht und rechnet mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz. Auch ein Verlust und negativer operativer Mittelfluss (Cashflow) seien nicht auszuschließen, hieß es weiter. Für die zweite Jahreshälfte setzt Dürr auf eine langsame Erholung. Bereits Ende März hatte das Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der Virus-Krise ausgesetzt. Eine präzise Jahresprognose könne derzeit in Anbetracht der "gesamtwirtschaftlichen Ausnahmesituation" nicht getroffen werden, so der Konzern./eas/mis

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DatumRatingAnalyst
07.07.26 Dürr Neutral UBS AG
03.07.26 Dürr Hold Deutsche Bank AG
13.05.26 Dürr Hold Deutsche Bank AG
13.05.26 Dürr Halten DZ BANK
13.05.26 Dürr Buy Warburg Research