Siemens-Aktie tiefer: Italien-Deal soll wohl Zugsparte stärken
Der Technologiekonzern Siemens will offenbar sein Bahngeschäft durch einen Zukauf ausbauen.
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So prüft das Unternehmen eine mögliche Übernahme von Mer Mec SpA, einem italienischen Hersteller von Signal- und Kommunikationstechnik für Züge, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Situation vertrauten Personen berichtet. Im Rahmen einer Transaktion könnte Mer Mec mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden, hieß es weiter.
Eine Übernahme von Mer Mec würde den Technologie- und Softwarebereich der Zugsparte von Siemens stärken und Aussagen von Siemens untermauern, wonach die Bahnsparte Mobility zum Kerngeschäft gehört. Die Beratungen dauerten an, und es besteht den informierten Personen zufolge keine Gewissheit, dass sie zu einem Abschluss führen werden. Ein Vertreter von Siemens lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher von Mer Mec wollte sich zunächst nicht äußern.
Siemens-AR will Mark Schneider auf HV 2027 zum Vorsitzenden wählen
Der Aufsichtsrat des Technologiekonzerns Siemens hat sein Mitglied Mark Schneider nun offiziell zum Nachfolger von Aufsichtsratschef Jim Hagemann Snabe gekürt. Der ehemalige CEO des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestle wurde im Februar vergangenen Jahres für vier Jahre in das Aufsichtsgremium gewählt und war da bereits "als potenzieller Nachfolger" des Dänen Snabe gehandelt worden, wie der Konzern damals mitteilte.
Nun kündigte Siemens an, dass der deutsch-amerikanische Manager im Anschluss an die Hauptversammlung am 11. Februar 2027 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt werden soll. Snabe, der dem Siemens-Aufsichtsrat seit Februar 2018 vorsteht, wird mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung aus dem Gremium ausscheiden.
Auch Nathalie von Siemens, ein Mitglied der Siemens-Familie, und der ehemalige Air-Liquide-CEO Benoit Potier scheiden aus. Dafür sollen Ola Rollén, ehemaliger CEO von Hexagon AB, Marion Helmes, derzeit Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Siemens Healthineers AG, und der Corporate-Governance-Experte Christoph von Seidel nachrücken.
Die Siemens-Aktie notiert via XETRA zeitweise 1,81 Prozent tiefer bei 263,80 Euro.
MÜNCHEN/MAILAND (dpa-AFX)/DOW JONES
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 09.07.26 | Siemens Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.07.26 | Siemens Underweight | Barclays Capital | |
| 07.07.26 | Siemens Buy | UBS AG | |
| 03.07.26 | Siemens Sector Perform | RBC Capital Markets | |
| 30.06.26 | Siemens Hold | Deutsche Bank AG |
