Mehr Passagiere am Flughafen München - Iran-Krieg bremst


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Trotz bremsender Effekte des Iran-Kriegs hat der Flughafen München im ersten Quartal mehr Passagiere gezählt. Von Januar bis März waren es 8,4 Millionen, wie er mitteilt. Das sind 355.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Die Zahl der Starts und Landungen sank leicht um 1,3 Prozent auf 68.200. Ein großer Teil des Rückgangs geht dabei darauf zurück, dass wegen des Krieges im Nahen Osten rund 600 Flüge gestrichen werden mussten.

Positiv entwickelte sich unter anderem der Flugbetrieb nach Nordamerika mit einem Wachstum von 9,6 Prozent auf 742.000 Fluggäste und nach Fernost mit einem Plus von 10,1 Prozent auf 724.000 Passagiere.

Luftfracht wächst

Die Luftfracht (ohne Post) legte um 5 Prozent auf 82.000 Tonnen zu und übertrifft inzwischen auch das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Treiber ist laut Flughafen "vor allem die steigende Zahl an Verbindungen zu Zielen außerhalb Europas, die zusätzliche Kapazitäten für Fracht in den Passagiermaschinen bieten". Im weiteren Jahresverlauf erwartet der Flughafen hier auch weiteres Wachstum.

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Eine Prognose zum Passagieraufkommen in den kommenden Monaten machte der Flughafen nicht. Hier könnten sich neben entfallenden Verbindungen auch der gestiegene Preis für Öl und damit auch Kerosin bemerkbar machen./ruc/DP/stw

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