Mehrheit gegen Kürzungen bei Wärmepumpenförderung


BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Deutschen lehnt laut einer Umfrage die Pläne der schwarz-roten Koalition zu Kürzungen bei der Wärmepumpenförderung ab. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Klimaschutzorganisation GermanZero. Mehr als jeder zweite Befragte (51 Prozent) betrachtet die Kürzung demnach negativ, 38 Prozent davon sogar sehr negativ.

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Je nach Parteipräferenz unterscheiden sich die Angaben: Eine deutliche Mehrheit der SPD-Anhänger (58 Prozent) steht dem Vorhaben der Befragung zufolge ablehnend gegenüber, nur 28 Prozent positiv. Unklarer ist das Bild unter Unionsanhängern: 42 Prozent bewerten das Vorhaben eher positiv, 34 Prozent negativ. Der Rest war sich unsicher. Befragt wurden 2.500 Menschen vom 8. bis 9. Juli.

Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlichen Heizungen gibt es in den kommenden Jahren weniger Zuschuss vom Staat. Bisher ist beim Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung eine staatliche Förderung bis zu 70 Prozent möglich. Der maximal erhältliche Investitionskostenzuschuss für den Heizungstausch betrug bis zu 21.000 Euro der sogenannten förderfähigen Kosten. Damit soll es schrittweise bis 2030 um mehrere Tausend Euro abwärtsgehen. Die Regierung begründet das auch mit Sparzwängen./dmo/DP/zb

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