Merkel verteidigt Systematik der Corona-Hilfen


BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Systematik der Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise verteidigt und Kritik an einer Ungleichbehandlung zurückgewiesen. Merkel sagte am Mittwoch bei einer Regierungsbefragung im Bundestag, die Regierung glaube, ein Instrument geschaffen zu haben, das nachhaltig und gerecht sei.

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Die Firmen, die von Schließungen im November und Dezember betroffen seien, seien dies über einen langen Zeitraum, so die Kanzlerin. Ab Januar gelte für alle die Überbrückungshilfe III. Merkel verwies zudem daraus, dass die Regierung Firmen stärker helfen will, die bisher keinen Zugang zu den November-beziehungsweise Dezemberhilfen haben.

Bei den November- und Dezemberhilfen bekommen Firmen wie Gastronomiebetriebe Umsatzausfälle erstattet. Angesichts des harten Lockdowns sieht sich deswegen der Einzelhandel benachteiligt. Der Handelsverband Deutschland hatte für den Dezember die gleiche Unterstützung gefordert, welche die seit Anfang November geschlossene Gastronomie erhält. Bei der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten erstattet.

/hoe/DP/eas

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