Mindestannahmeschwelle

Vonovia kommt bei Deutsche-Wohnen-Aktionären nur langsam voran - Streicht Vonovia die Annahmeschwelle?


Vonovia kommt bei Deutsche-Wohnen-Aktionären nur langsam voran - Streicht Vonovia die Annahmeschwelle?

Der Wohnungskonzern Vonovia kommt mit seinem neuen Angebot zur Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen in kleinen Schritten voran.

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Die Gesamtzahl der für die Mindestannahmeschwelle der Offerte zu berücksichtigenden Deutsche-Wohnen-Aktien habe am Freitagabend rund 34,10 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Berliner betragen, teilte Vonovia am Montag mit. Die Bochumer, die vor Beginn der Offerte bereits knapp 30 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anteile eingesammelt hatten, bieten im neuen Anlauf für die Übernahme den Aktionären der Deutsche Wohnen 53 Euro für jede Aktie. Eine Erhöhung des Angebotspreises sei während der Annahmefrist und der Weiteren Annahmefrist unwiderruflich ausgeschlossen, hatte Vonovia-Chef Rolf Buch betont. Auch ein drittes Angebot an die Aktionäre der Deutschen Wohnen werde es nicht geben.

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Die erste Frist für die Annahme des Übernahmeangebots endet am 20. September um 24 Uhr. Vonovia muss auf mehr als 50 Prozent der Anteile kommen - an dieser Schwelle war die letzte Übernahme-Offerte Ende Juli gescheitert. In der Regel wird der Löwenanteil der Aktien zum Ende der Frist angedient. Deutsche Wohnen hat sich hinter die nun insgesamt rund 19 Milliarden Euro schwere Offerte gestellt.

'HB': Vonovia erwägt Streichung der Annahmeschwelle bei Deutsche-Wohnen-Gebot

Der Wohnungskonzern Vonovia erwägt offenbar die Streichung der Mindestannahmeschwelle für das Übernahmeangebot an den Konkurrenten Deutsche Wohnen. Eine endgültige Entscheidung über einen solchen Schritt werde voraussichtlich in Kürze erfolgen, berichtet das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Der Deal werde von den Beteiligten bis zur letzten Minute diskutiert, heißt es. Vonovia war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. Gegenüber der Zeitung wollte das Unternehmen die Informationen nicht kommentieren.

Mit einem solchen Schritt könnte der Deal selbst dann realisiert werden, wenn die Investoren dem Bochumer DAX-Konzern erneut nicht eine Mehrheit der Deutsche Wohnen andienen sollten. Gut eine Woche vor Ende der Frist steuert Vonovia-Chef Rolf Buch damit beim zweiten Anlauf zur Übernahme des Berliner Rivalen auf eine Kurskorrektur zu - und öffnet sich weitere Optionen im Vorgehen bei der geplanten Milliardentransaktion. Der Bochumer Konzern, der bereits gut 30 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anteile besitzt, hatte bisher zur Bedingung für seine Offerte gemacht, dass die Deutsche-Wohnen-Anleger mindestens mehr als 50 Prozent ihrer Aktien gegen eine Barofferte von 53 Euro pro Papier umtauschen.

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Düsseldorf (Reuters) / DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: Vonovia SE

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01.12.25 Deutsche Wohnen SE Buy Deutsche Bank AG
30.06.25 Deutsche Wohnen SE Buy Deutsche Bank AG
17.12.24 Deutsche Wohnen SE Buy Deutsche Bank AG
25.11.24 Deutsche Wohnen SE Buy Deutsche Bank AG
15.04.24 Deutsche Wohnen SE Hold Deutsche Bank AG