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Deutsche Börse zuversichtlich bei angestrebter Simcorp-Übernahme - Deutsche Börse-Aktie unbeeindruckt


Deutsche Börse zuversichtlich bei angestrebter Simcorp-Übernahme - Deutsche Börse-Aktie unbeeindruckt

Die Deutsche Börse sieht sich bei der angestrebten Übernahme des dänischen Softwareanbieters Simcorp auf gutem Weg.

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"Wir wollen mindestens 50 Prozent der Anteile plus eine Aktie über einen Tender erreichen. Und wir nehmen gerne deutlich mehr", wird Konzernchef Theodor Weimer dem am Donnerstag veröffentlichten Redetext zufolge auf der Hauptversammlung des Frankfurter Marktbetreibers sagen, die am Dienstag kommender Woche (16.5.) online stattfindet. "Unsere Finanzierung von knapp vier Milliarden Euro ist so ausgelegt, dass wir auch eine vollständige Andienung aller Aktien stemmen können."

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Der Ende April angekündigte Zukauf wäre die größte Übernahme für die Deutsche Börse in ihrer Unternehmensgeschichte. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit dem freiwilligen Übernahmeangebot Erfolg haben werden. Wir rechnen damit für das dritte Quartal dieses Jahres", sagt Weimer laut Redetext.

Weimer bekräftigt in seiner Rede zugleich die Wachstumszuversicht der Deutschen Börse. Zwar liege nach dem Rekordjahr 2022 Messlatte sehr hoch. "Aber nach dem starken Jahresauftakt sind wir zuversichtlich, das obere Ende der Bandbreite zu erreichen oder gar zu übertreffen, wenn der Rückenwind anhält." Der Vorstand des DAX 40-Konzerns erwartet für das laufende Jahr Nettoerlöse von 4,5 Milliarden bis 4,7 Milliarden Euro nach rund 4,4 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2022. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das im vergangenen Jahr gut 2,5 Milliarden Euro betrug, sind für das laufende Jahr 2,6 Milliarden bis 2,8 Milliarden Euro angepeilt.

Deutsche Börse verschiebt wegen Zukauf Strategie-Vorstellung in den Herbst

Wegen der geplanten Übernahme des dänischen Finanzsoftware-Spezialisten SimCorp verschiebt die Deutsche Börse die Präsentation ihrer neuen Strategie um einige Monate.

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"Wir werden sie im Herbst des Jahres vorstellen", sagte Vorstandschef Theodor Weimar in seiner am Donnerstag vorab veröffentlichten Rede zur Hauptversammlung. Im Februar hatte der Konzern die neue Strategie noch für Juni angekündigt. Einen ersten Schritt in deren Rahmen habe die Deutsche Börse mit dem 3,9 Milliarden Euro schweren Zukauf von SimCorp in Angriff genommen, mit dem sie ihr Geschäft mit Dienstleistungen für Vermögensverwalter ausbauen will, sagte Weimer. "Die Chemie stimmt. Das Management ist stark. Die Unternehmenskultur passt."

Der Übernahme müssen noch die SimpCorp-Aktionäre und Wettbewerbsbehörden zustimmen. Das an der Kopenhagener Börse gelistete Unternehmen arbeitet seit 2021 mit der Deutsche-Börse-Tochter Qontigo zusammen. Künftig sollen der Daten- und Analytik-Spezialist, Simcorp sowie der Stimmrechtsberater ISS in einem neuen Segment namens "Investor Management Solutions" gebündelt werden.

Die Deutsche Börse-Aktie zeigt sich im XETRA-Handel nur leicht tiefer und verliert 0,03 Prozent auf 172,80 Euro.

FRANKFURT (dpa-AFX) /

Frankfurt (Reuters)

Bildquellen: Tobias Arhelger / Shutterstock.com, Jorg Hackemann / Shutterstock.com

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11:21 Deutsche Börse Buy Warburg Research
06.07.26 Deutsche Börse Buy Deutsche Bank AG
06.07.26 Deutsche Börse Buy Jefferies & Company Inc.
15.06.26 Deutsche Börse Neutral Goldman Sachs Group Inc.
18.05.26 Deutsche Börse Buy Jefferies & Company Inc.