MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

26.06.26 07:29 Uhr

Die Ölpreise legten etwas zu in Reaktion auf Berichte, wonach der Iran ein Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen hat. Die Nachricht weckte Zweifel an einer reibungslosen Wiederöffnung der Meerenge. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um fast 3 Prozent auf etwa 72,40 Dollar je Barrel, nachdem es zeitweise weniger als 70 Dollar gekostet hatte und damit etwa so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Der Preis für Brentöl stieg um 2,5 Prozent.

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US-NOTENBANK

Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, hält den derzeitigen geldpolitischen Kurs für angemessen, um die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der Federal Reserve zu bringen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Risiken für das doppelte Mandat der Fed fortbestünden. "Angesichts des erhöhten Inflationsniveaus ist es unerlässlich, dass wir sie nachhaltig auf unser langfristiges Ziel von 2 Prozent zurückführen. Der derzeitige geldpolitische Kurs ist gut positioniert, um das zu erreichen," hieß es in einem veröffentlichten Redetext.

MUNICH RE

Moody's hat die Einstufung für das Insurance Financial Strength Rating (IFSR) auf "Aa2" von "Aa3" angehoben. Der Ausblick wurde auf stabil von positiv gesenkt.

MICHELIN

bucht wegen der Schließung eines US-Werks eine Rückstellung von 220 Millionen Euro in diesem Jahr. Der Reifenhersteller verschiebt die Produktion eines Werkes in Alabama zu einem anderen Standort in Indiana.

MICROSOFT

gibt die höheren Preise für Speicherchips an die Kunden weiter. Wie der Konzern mitteilte, erhöht er die Preise für seine Spielkonsole Xbox weltweit. Die neuen Preise gelten ab dem 1. August.

POLESTAR

Die in chinesischem Besitz befindliche Automarke darf nicht mehr in den USA verkauft werden. Das Unternehmen, das von Zhejiang Geely kontrolliert wird, kündigte den Rückzug aus dem US-Markt an, nachdem das Handelsministerium ein Verkaufsverbot erlassen hat. Polestar ist damit das erste große Opfer der US-Regelung zum Verbot chinesischer Software in neuen Fahrzeugen, die sich mit dem Internet verbinden. Mit der Maßnahme wollen die USA verhindern, dass Kameras und GPS-Tracking in Autos von ausländischen Kräften ausgenutzt werden.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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June 26, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)