MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-


METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.128,59 -0,8 -35,38 4.163,98

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Silber 60,90 -1,9 -1,17 62,08

Platin 1.612,22 -1,2 -18,78 1.631,00

(Angaben ohne Gewähr)

Der Goldpreis gab einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder ab, die Feinunze verbilligte sich um rund 10 Dollar auf 4.160. Die Aussicht auf eine möglicherweise erst später kommende Zinserhöhung der US-Notenbank hatte das zinslose Edelmetall zuletzt angetrieben - die Gold-Futures hatten auf dem höchsten Stand seit dem 22. Juni geschlossen.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 69,01 +0,7 0,46 68,55

Brent/ICE 72,5 +0,7 0,51 71,99

Die Ölpreise ermäßigten sich leicht. Ein Barrel der Sorte WTI notierte 0,2 Prozent tiefer bei 68,55 Dollar - dem niedrigsten Settlement seit dem 27. Februar. Tendenziell für leichten Druck auf die Preise sorgte, dass die Gruppe Opec+ beschlossen hatte, die Produktion den fünften Monat in Folge zu erhöhen, wenn auch nur leicht.

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+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-GELDPOLITIK

Die Risiken für die US-Notenbank haben sich im Laufe des vergangenen Jahres "vollständig umgekehrt", sagte Fed-Gouverneur Christopher Waller. Im vergangenen Jahr habe er sich für Zinssenkungen ausgesprochen und sei "bereit gewesen, eine längere Rückkehr" zum Inflationsziel der Fed von 2 Prozent "in Kauf zu nehmen", da ein instabiler Arbeitsmarkt die über diesem Ziel liegende Inflation aufgewogen habe, sagte er. Die Fed hat die Zinsen von September bis Dezember letzten Jahres dreimal gesenkt. Nun, so Waller, "scheint sich der Arbeitsmarkt in den USA zu stabilisieren, während die Inflation anzieht. Das verändert also die Art und Weise, wie man über die Geldpolitik nachdenken sollte", sagte er, ohne einen konkreten Vorschlag zu skizzieren.

KONJUNKTUR JAPAN

Ausgaben privater Haushalte Mai -0,4% (PROGNOSE: -2,4%) gg Vorjahr

BAYER

Nach dem Sieg des Leverkusener Konzerns im Glyphosat-Rechtsstreit vor dem Supreme Court in den USA hat der unterlegene Kläger John L. Durnell angekündigt, das Unternehmen erneut zu verklagen. "Ich lasse sie nicht vom Haken", sagte der Rentner aus dem US-Bundesstaat Missouri der Wochenzeitung Die Zeit. In einer neuen Klage will Durnell andere Gründe als die fehlenden Warnhinweise geltend machen. Aktuell berate er sich mit seinen Anwälten, werde aber definitiv wieder vor Gericht ziehen, gab Durnell weiter an: "Nennen wir es Durnell gegen Monsanto 2.0". (Die Zeit)

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PORSCHE

Nach einer ersten Verkleinerung des Vorstands erreicht der Umbau nun die nächste Managementebene. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen trifft es die Führungskräfte unterhalb des Vorstands. So baut Vertriebsvorstand Matthias Becker sein Ressort um und verringert die Zahl der Vertriebsregionen von fünf auf drei. (Handelsblatt)

BP

verkauft seinen Anteil am Öl-Explorationsprojekt Bay du Nord vor der kanadischen Küste an Projektpartner Equinor. Der britische Ölmulti teilte am Montag mit, der Verkauf seines 37,2-Prozent-Anteils sei Teil einer Vereinfachung seines Portfolios. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

RAIFFEISEN BANK

Im Rennen um die Übernahme der Wiener Addiko Bank will die Raiffeisen Bank International (RBI) ihre bisherige Mindestannahmequote für das Zustandekommen senken. Eine entprechende Änderung der Konditionen werde derzeit von der Übernahmekommission geprüft, teilte die RBI mit. Angaben dazu, wie hoch die Mindestannahmequote ausfallen soll, machte die RBI nicht. Bislang lag sie bei mehr als 75 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien.

ROLLS ROYCE

Der CEO des Motorenherstellers Power Systems rechnet damit, dass der Markt für kleine modulare Kernkraftwerke (Small Modular Reactors) bis zum Jahr 2050 auf eine Billion US-Dollar wachsen könnte. "Die ersten Anlagen sollen Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen", sagte CEO Jörg Stratmann im Interview. "Bis 2050 könnte der weltweite SMR-Markt ein Volumen von rund 1 Billion US-Dollar erreichen und mehrere hundert Reaktoren umfassen." (Welt)

WIRECARD

Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat neun Personen angeklagt, die in Verbindung mit einem mutmaßlich weltweit agierenden Betrugs- und Geldwäschenetz stehen sollen. Die fast 2.400 Seiten Anklage soll sich unter anderem gegen den früheren Unzer-Chef Mirko Hüllemann, den Berater Ruben Weigand sowie die ehemalige Wirecard-Managerin Brigitte Häuser-Axtner richten. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen aus mit den Vorgängen vertrauten Kreise. Der Vorwurf: Zusammen mit zahlreichen weiteren Beschuldigten sollen sie Kreditkartendaten von rund 4,3 Millionen Menschen aus 193 Ländern systematisch missbraucht und dadurch einen Schaden von mindestens 300 Millionen Euro verursacht haben. Ihre Ermittlungen führten die Fahnder unter dem Codenamen "Operation Chargeback". (Handelsblatt)

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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July 07, 2026 01:41 ET (05:41 GMT)

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