MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-


Höhere Marktzinsen, steigende Zinserhöhungsspekulationen und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis stützten zunächst den Dollar - der Dollar-Index kam mit den Anleiherenditen im späten Handel zurück und stagnierte auf Tagessicht. Der Euro ging zuletzt wenig verändert bei 1,1417 Dollar um.

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Am Morgen gibt der Dollar leicht nach: Die US-Notenbank wird die Zinsen laut den Basis-Erwartungen von Barclays bis Ende 2027 unverändert lassen.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.062,22 -0,3 -14,10 4.076,32

Silber 57,95 -0,6 -0,34 58,30

Platin 1.596,28 +1,1 18,03 1.578,25

Gold war angesichts des Marktumfeldes nicht gefragt, der Goldpreis ermäßigte sich zum Settlement um 1,8 Prozent je Feinunze - lag aber am späten Abend nur noch 0,4 Prozent im Minus. Der leichte Entspannung am Ölmarkt dämpfte Zinserhöhungsspekulationen und stütze somit den Goldpreis.

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ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 74,37 +1,2 0,85 73,52

Brent/ICE 78,89 +1,1 0,87 78,02

Die Ölpreise reagierten mit starken Aufschlägen auf die Eskalation rund um den Nahen Osten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent legte um 5,2 Prozent auf rund 78 Dollar zu, allerdings hatte das Tageshoch bei über 80 Dollar gelegen. Die Wiederaufnahme der Schiffspassagen durch die Straße von Hormus geriet mit der Entwicklung wieder in Gefahr, wodurch die globale Ölversorgung beeinträchtigt werden dürfte, hieß es. Dass sich die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA wider Erwarten ausgeweitet hatten, dämpfte den Preisanstieg etwas.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

IRAN-KRIEG

Die USA und der Iran haben sich am Mittwochabend erneut beschossen, nachdem US-Präsident Donald Trump das Ende einer achtwöchigen Waffenruhe verkündet hatte. Die USA bombardierten Ziele, darunter Raketen- und Drohnenstützpunkte nahe der Straße von Hormus. Der Iran feuerte auf Kuwait und Bahrain, wo sich US-Militärstützpunkte befinden. Dies teilte ein hochrangiger US-Beamter mit. Die USA griffen 90 militärische Ziele an, um "die Fähigkeit des Iran weiter zu schwächen, die Handelsschifffahrt und unschuldige zivile Seeleute in der Straße von Hormus anzugreifen", wie das US-Zentralkommando mitteilte. Die Erklärung wies zudem auf das Ende der jüngsten Angriffe hin.

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INFLATION CHINA

Die Erzeugerpreisinflation in China hat sich im Juni beschleunigt und damit die Markterwartungen erfüllt. Die Preise zogen den vierten Monat in Folge an, während sich der Anstieg der Verbraucherpreise abschwächte. Der Erzeugerpreisindex stieg im Juni um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach einem Anstieg von 3,9 Prozent im Mai. Der Wert entsprach der von Ökonomen in einer Umfrage des Wall Street Journal erwarteten Zunahme von 4,1 Prozent.

AIRBUS

hat im Juni insgesamt 89 Maschinen an 49 Kunden ausgeliefert. Damit wurden im ersten Halbjahr 351 Flugzeuge an 77 Kunden übergeben, wie der Konzern mitteilte. Zudem erhielt Airbus im Juni brutto 71 neue Aufträge.

Der Flugzeughersteller geht davon aus, dass sich der Luftverkehr bis zum Jahr 2045 auf etwa 10 Milliarden Passagiere pro Jahr mehr als verdoppeln wird. Für die nächsten 20 Jahre prognostiziert Airbus in seiner Langfristprognose einen Bedarf von 42.060 Flugzeugen. Demnach bleibt das Wachstum des Passagieraufkommens widerstandsfähig. Kurzfristige Störungen wie regionale Konflikte und hohe Treibstoffpreise würden die Nachfrage langfristig nicht dämpfen, hieß es.

ALLIANZ

Die Allianz versteht sich als in der Welt führender Versicherungskonzern. Doch es gibt eine Region, in der es noch deutlich Nachholbedarf gibt: Asien. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte ließ am Dienstagabend auf einer Presseveranstaltung keinen Zweifel daran, dass die Expansion in Asien eine strategische Priorität der Allianz ist. "Asien ist bei uns unterrepräsentiert", sagte Bäte. Große Hoffnungen hegt er für den indischen Markt mit seiner rasant wachsenden Mittelschicht. (FAZ)

KONTRON

Vorstand und Aufsichtsrat haben den Aktionären empfohlen, das Pflichtangebot des Großaktionärs Ennoconn nicht anzunehmen. Ennoconn musste nach Überschreiten der Schwelle von 30 Prozent der Anteile ein Angebot für die ausstehenden Aktien unterbreiten und bietet im Zuge dessen 23,50 Euro in bar je Kontron-Aktie. Vorstand und Übernahmeausschuss des Aufsichtsrats begründeten ihren Rat, das Angebot nicht anzunehmen, vor allem mit dem aus ihrer Sicht finanziell nicht angemessen Angebotspreis, der deutlich unter den zuletzt veröffentlichten Analysten-Kurszielen liege. Zudem spiegele er die strategischen Perspektiven des Unternehmens nicht angemessen wider, hieß es weiter.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

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July 09, 2026 01:39 ET (05:39 GMT)

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