MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Gold geriet mit dem deutlichen Anstieg der Marktzinsen unter Druck - auch die Dollarstärke belastet das Edelmetall. Die Feinunze verbilligte sich zum Settlement um 1,2 Prozent auf 4.364,50 Dollar.
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 102,31 -0,2 -0,17 102,48
Brent/ICE 107,96 +0,3 0,33 107,63
Die Ölpreisrally hievte die Rohölsorte Brent um 6,3 Prozent auf 107,63 Dollar pro Fass nach oben. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen rückten vor und bedrohten damit weitere Wasserwege, die für den Öltransport von Bedeutung sind. US-Präsident Trump hatte nach Angaben von US-Vertretern von seinen engsten Beratern den Hinweis erhalten, dass sich der Iran-Krieg möglicherweise bis zum Ende seiner Amtszeit oder darüber hinaus hinziehen könnte.
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ÖLMARKT
Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 4. September verringert. Sie fielen um 0,391 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um 1,4 Millionen Barrel vorhergesagt.
ALLIANZ
Der deutsche Versicherer und sein Wettbewerber Zurich haben nach Informationen der Financial Times Policen abgeschlossen, die Verluste aus Transaktionen im Zusammenhang mit dem angeschlagenen Eisenerzhändler Radiant World abdecken. Demnach soll Zurich unter anderem Forderungsausfälle gegenüber dem Rohstoffkonzern Glencore im zweistelligen Millionen-Dollar-Bereich abgesichert haben. Allianz Trade sei in geringerem Umfang exponiert. (Financial Times)
FLATEXDEGIRO
Es scheiden zwei Aufsichtsräte aus. Der Vorsitzende Hans-Hermann Lotter legte den Vorsitz des Kontrollgremiums am Donnerstag mit sofortiger Wirkung nieder. Bis spätestens 10. Oktober werden Lotter und mit ihm auch Martina Pfeifer aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Hintergrund seien unterschiedliche Auffassungen über wesentliche Fragen der zukünftigen strategischen Ausrichtung und Positionierung des Unternehmens, heißt es.
VW
schätzt die Kosten für den geplanten Abbau von rund 60.000 Stellen und die mögliche Schließung von vier deutschen Autowerken auf insgesamt rund 16 Milliarden Euro. Das geht aus dem Beschluss des Aufsichtsrats vom vergangenen Donnerstag sowie weiteren internen Dokumenten hervor, die dem Spiegel vorliegen. Demnach veranschlagt der Wolfsburger Autokonzern für das denkbare Ende der Autoproduktion in den VW-Werken Zwickau und Emden im Jahr 2031 zusammen 2 Milliarden Euro. Für die Werke in Hannover (VW Nutzfahrzeuge, 2032) und Neckarsulm (Audi, 2034) kalkuliert der Konzern jeweils mit etwa 2 Milliarden Euro. Zusätzlich plant Volkswagen bis 2030 bis zu 10 Milliarden Euro für den Abbau von rund 60.000 Stellen ein. Das Geld soll unter anderem für Altersteilzeit, Abfindungen und Sozialpläne verwendet werden. Etwa die Hälfte der Stellen soll in Deutschland wegfallen. (Spiegel)
VW
Tausende Wohnungen, Produktionshallen, ein Fußballstadion: Volkswagen prüft laut dem internen Sanierungs- und Strategieplan des Konzernvorstands den Verkauf von Teilen seines Immobilienportfolios mit einem Buchwert von insgesamt 35 Milliarden Euro. Die Objekte loszuschlagen, dürfte aber wohl nicht ganz einfach werden. Überdies würde ein Verkauf zwar die Bilanz stärken, dafür würden die Mietzahlungen für die vom Unternehmen genutzten Gebäude aber die Gewinn- und Verlustrechnung belasten. (Wirtschaftswoche)
PORSCHE
Lutz Meschke, der frühere Doppelvorstand bei Porsche und der Porsche-Holding, könnte bis 2030 mehr als 20 Millionen Euro bekommen. Sein Vertrag läuft noch bis Mitte 2030 - er bekommt also weiterhin sein Gehalt plus Bonuszahlungen ausgezahlt. Aktionärsvertreter Christian Strenger zieht deshalb vor Gericht. (Süddeutsche Zeitung)
PUMA
Die Rettungsmission von Puma-Vorstandschef Arthur Hoeld wird schwieriger: Nach Informationen des Manager Magazins geht Vertriebsvorstand Matthias Bäumer Ende September, der designierte Europachef Dennis Schröder kommt nicht. (Manager Magazin)
N26
Die Finanzaufsicht Bafin schränkt das Wachstum der Neobank N26 ein. Das Berliner Institut dürfe auf Druck der Bafin derzeit nur in begrenztem Umfang Geld für Marketing ausgeben, sagten mehrere mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt. Die Bafin wolle so sicherstellen, dass N26 erst alle Prozesse und Systeme neu aufstelle, bevor die Neobank mit Werbekampagnen wieder im großen Stil Neukunden anziehe. Diese Erwartung habe die Finanzaufsicht der N26-Führung deutlich zum Ausdruck gebracht. (Handelsblatt)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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September 11, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)