MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Anstieg des Ölpreises nährte Inflations- und Zinserhöhungssorgen. Von den überraschend starken Einkaufsmanagerindizes erhielten die Renditen einen zusätzlichen Schub. Überdies sagte Fed-Gouverneur Michael Barr, dass die Zentralbank die Zinsen weiter anheben müsse, um die Inflation zu dämpfen. Die Zehnjahresrendite stieg um 15 Basispunkte auf 5,11 Prozent und markierte damit den höchsten Stand seit Juli 2007. Der Ausverkauf bei Anleihen erfolgte trotz der Bemühungen des US-Finanzministeriums, die langfristigen Renditen durch verstärkte Käufe von Langläufern zu dämpfen. Das Ministerium teilte am Mittwoch mit, dass es am Donnerstag 20- und 30-jährige Anleihen im Wert von bis zu 6 Milliarden Dollar zurückkaufen werde.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:10 Uhr
EUR/USD 1,1384 +0,0 0,0004 1,1380 1,1399
EUR/JPY 179,83 -0,2 -0,4000 180,2300 180,3800
EUR/CHF 0,9381 -0,1 -0,0010 0,9391 0,9394
EUR/GBP 0,8596 +0,0 0,0003 0,8593 0,8592
USD/JPY 157,94 -0,2 -0,3500 158,2900 158,2300
GBP/USD 1,324 +0,0 0,0003 1,3237 1,3264
USD/CNY 6,7137 +0,0 0,0026 6,7111 6,7108
USD/CNH 6,7152 +0,1 0,0045 6,7107 6,7119
AUS/USD 0,7035 -0,0 -0,0001 0,7036 0,7044
Bitcoin/USD 84.148,71 -0,1 -81,67 84.230,38 84.615,20
Der Dollar folgte den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex gewann 0,5 Prozent. Der Euro fiel im Gegenzug auf rund 1,1390 Dollar.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.289,20 +0,1 2,31 4.286,89
Silber 64,14 -0,5 -0,32 64,47
Platin 1.758,43 +0,5 8,41 1.750,02
Gold stand mit dem festeren Dollar und den Zinserhöhungserwartungen stärker unter Druck. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,3 Prozent auf 4.281 Dollar.
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 91,53 -0,7 -0,63 92,16
Brent/ICE 102,29 -0,8 -0,79 103,08
Das Barrel Brentöl verteuerte sich um 3,9 Prozent auf 103,08 Dollar. Die wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten wurden als bearish für Öl angesehen, da die Rohölbestände um 3 Millionen Barrel stiegen. Damit liegen die Bestände 2 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Im Fokus stand allerdings weiter der Iran-Krieg. Am Vortag hatte US-Präsident Trump eine Abwärtsbewegung des Ölpreises gestoppt mit der Drohung, den Iran auszulöschen.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
USA / RUSSLAND
Der russische Präsident Wladimir Putin soll nach dem Willen der US-Regierung am nächsten G20-Gipfel teilnehmen. Die Regierung habe Putin für diesen Dezember auf das Anwesen von US-Präsident Donald Trump in Florida eingeladen, um am Treffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der 20 (G20) teilzunehmen, sagte US-Außenminister Marco Rubio nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow.
OPENAI / AUSTRALIEN
Ein autonomer KI-Agent ist diesen Sommer wohl erstmals in ein Regierungsnetzwerk eingedrungen. Der australische Premierminister Anthony Albanese sagte am Mittwoch auf der Tagung der Vereinten Nationen in New York, ein Modell von OpenAI habe auf vertrauliche Daten eines australischen Portal-Systems zugegriffen. Albanese erklärte weiter, der Vorfall habe am 18. Juni begonnen und der Agent habe sowohl auf öffentliche als auch auf nicht-öffentliche Dateien des Gesundheitsstatistik-Portals des Landes zugegriffen, das Informationen wie beispielsweise Ausgaben ausweist. Obwohl die Untersuchungen noch andauern, geht Albanese davon aus, dass keine personenbezogenen Daten abgerufen wurden.
BAYER
hat Hybridanleihen über 2 Milliarden Euro platziert. Beide Tranchen haben eine Laufzeit von 30 Jahren. Die Anleihen mit einer Kündigungssperrfrist von sechs Jahren sind mit einem Kupon von 5,75 Prozent und jene mit einer Sperrfrist von neun Jahren mit einem Kupon von 6,25 Prozent ausgestattet. Das Volumen der ausstehenden Hybridanleihen der Bayer AG steigt damit auf 6,55 Milliarden Euro.
BHP
setzt den Abbau im weltweit größten Kupferbergwerk Escondida in Chile nach dem Tod eines Arbeiters aus.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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September 24, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)