MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Intelligenz (KI) mit dem geplanten Börsengang von Anthropic. Das Unternehmen hat seinen Umsatz zwar rasch gesteigert, verzeichnet jedoch gleichzeitig sich ausweitende Verluste, wie die Nachrichtenagentur Reuters nach Einsicht in eine Kopie des Börsenprospekts von Anthropic berichtete. Anthropic plant laut dem Bericht, in den kommenden Jahren 518 Milliarden Dollar für seinen Bedarf an Cloud-, Rechen- und Infrastrukturleistungen auszugeben. Dagegen hat OpenAI nach eigenen Angaben die Veröffentlichung seines KI-Modells der nächsten Generation aufgrund von Sicherheitsbedenken verworfen. Bei den Einzelwerten ging es für die Nvidia-Aktie um 0,7 Prozent nach unten. Die Aufstockung des Aktienrückkaufs um weitere 150 Milliarden Dollar stützte nicht nachhaltig. Intel sanken um 0,1 Prozent, Marvell verbesserten sich dagegen um 4,5 Prozent.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/-
2 Jahre 4,89 -0,04
10 Jahre 5,26 +0,02
Die Renditen am langen Ende des Anleihemarkts legten erneut zu. Die Renditen der 10-jährigen Treasuries stiegen um 2 Basispunkte und erreichten erneut den höchsten Stand seit 19 Jahren. Für die Rendite der 30-jährigen Titel ging es auf das höchste Niveau seit 2002.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:08 Uhr
EUR/USD 1,1334 -0,1 -0,0006 1,1340 1,1344
EUR/JPY 177,97 -0,2 -0,3800 178,3500 178,5000
EUR/CHF 0,9456 +0,0 0,0001 0,9455 0,9458
EUR/GBP 0,8564 -0,1 -0,0005 0,8569 0,8576
USD/JPY 157,02 -0,2 -0,2600 157,2800 157,3300
GBP/USD 1,3231 +0,0 0,0002 1,3229 1,3224
USD/CNY 6,7039 +0,0 0,0009 6,7030 6,7030
USD/CNH 6,7056 -0,0 -0,0024 6,7080 6,7069
AUS/USD 0,6972 -0,2 -0,0011 0,6983 0,6989
Bitcoin/USD 83.329,76 -0,3 -270,12 83.599,88 83.953,76
Der Dollar baute seine Gewinne aus und stieg auf ein Zweimonatshoch. Der Dollar-Index gewann 0,3 Prozent. Grund waren die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen in den USA bereits im nächsten Monat. Laut LSEG preist der Markt eine Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent für eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank um 25 Basispunkte im Oktober ein.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.169,96 -0,3 -10,83 4.180,79
Silber 60,94 -0,8 -0,51 61,45
Platin 1.700,19 -0,3 -5,56 1.705,75
Der Goldpreis holte einen Teil seiner Vortagesverluste wieder auf. Die Feinunze erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 4.184 Dollar. Ein kurzfristiger Anstieg bei Gold dürfte begrenzt sein, solange sich die US-Notenbank "im Inflationsbekämpfungsmodus befindet", so Carsten Menke von Julius Bär. Der Rückgang der Edelmetalle könnte sich jedoch in Grenzen halten, da er erwarte, dass die US-Notenbank die Zinsen seltener anheben werde, als derzeit an den Geldmärkten eingepreist sei.
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 89,69 +0,4 0,31 89,38
Brent/ICE 103,42 +0,8 0,83 102,59
Die Ölpreise gaben aufgrund von Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus wichtigen Förderländern im Nahen Osten nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fiel um 2.6 Prozent auf 102,59 Dollar. Im September erreichten die Rohölexporte aus der Golfregion laut Daten von Kpler 80 Prozent des Vorkriegsniveaus. Unterdessen hat Saudi-Arabien nach einer Reparatur den Ölexport durch die Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen, was auf eine sich verbessernde Versorgungslage hindeutet. "Dass die Ölpreise so hoch bleiben, dürfte an der Skepsis der Marktteilnehmer liegen, dass angesichts der angespannten Atmosphäre zwischen den Konfliktparteien dieses hohe Marktangebot nachhaltig sein wird", sagt Barbara Lambrecht, Rohstoffanalystin bei der Commerzbank.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
AUTOMOBILPRODUKTION GROSSBRITANNIEN
Die britische Automobilproduktion hat im August den stärksten Zuwachs seit Dezember verzeichnet. Treiber war ein Plus von 26 Prozent bei der Fertigung für den heimischen Markt, wie der Verband der Automobilhersteller und -händler SMMT mitteilte. Danach liefen im August 39.328 Autos von den Produktionsbändern, verglichen mit 37.056 im gleichen Monat des Vorjahres. Die Gesamtzahl der produzierten Fahrzeuge für die ersten acht Monate des Jahres belief sich auf 472.851, verglichen mit 491.993 Autos im entsprechenden Zeitraum 2025.
CHINA / EINKAUFSMANAGERINDIZES
Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe kehrte im September auf den Wachstumspfad zurück und beendete damit eine zweimonatige Phase der Schrumpfung. Der Hauptindex stieg von 49,8 im August auf 50,1 und entsprach damit den Prognosen von Ökonomen in einer Umfrage des Wall Street Journal. Der von S&P Global erstellte RatingDog-PMI - ein privater, stärker exportorientierter Index - stieg von 51,5 auf 52,1. Dies war der höchste Stand seit fünf Monaten und der zehnte Monat in Folge über der neutralen Schwelle.
JAPAN / INDUSTRIEPRODUKTION
Die Industrieproduktion sank im August gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent, nachdem sie bereits im Juli um 0,2 Prozent zurückgegangen war, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Regierungsdaten hervorging. Damit wurde der von Ökonomen in einer Umfrage des Datenanbieters Quick erwartete Anstieg von 1,7 Prozent verfehlt. Den Daten zufolge erwarten die japanischen Unternehmen für September einen Anstieg der Industrieproduktion um 3,2 Prozent und für Oktober eine Zunahme um 3,1 Prozent.
USA / KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI)
US-Präsident Donald Trump hat sein Versprechen bekräftigt, die KI-Branche nicht mit Vorschriften zu behindern - dies trotz wachsender Forderungen aus dem Silicon Valley und der Öffentlichkeit nach neuen Richtlinien. "Ich werde niemals das Wachstum einer Technologie ersticken, die größer sein wird als die industrielle Revolution", sagte er bei einer Veranstaltung zur Vorstellung einer neuen Website namens America.gov. Diese wurde mit KI erstellt, um Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Dienstleistungen der US-Regierung zu erleichtern. Das US-Justizministerium, das Federal Bureau of Investigation und die bestehenden Behörden seien ausreichend, um böswillige Akteure, die KI für schändliche Zwecke nutzen, zur Rechenschaft zu ziehen, sagte er.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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September 30, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)