Motorenhersteller MAN will 3000 Jobs in Deutschland abbauen
Werte in diesem Artikel
AUGSBURG (dpa-AFX) - Der Großmotorenhersteller MAN Energy Solutions will fast 4000 seiner weltweit etwa 14 000 Arbeitsplätze abbauen. Allein in Deutschland sollten rund 3000 Mitarbeiter gehen, teilte das Augsburger Unternehmen am Mittwoch mit. Das Unternehmen begründete dies hauptsächlich mit der Corona-Pandemie. Es erwartet auch in den kommenden Jahren stagnierende Umsätze und will die Kosten deswegen um 450 Millionen Euro senken.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) kündigte an, in Gesprächen mit den Verantwortlichen des Unternehmens Unterstützungsmaßnahmen prüfen zu wollen. Er deutete an, dass es vielleicht Möglichkeiten im Bereich der Wasserstoff-Entwicklung geben könnte. Ziel sei die Rettung möglichst vieler der 4300 Jobs in Augsburg, sagte der Minister.
MAN Energy Solutions ist Teil des Volkswagen (Volkswagen (VW) vz)-Konzerns, soll allerdings verkauft werden. Die Augsburger Tochter hieß früher Diesel & Turbo und steht besonders für die Produktion von großen Motoren für Fracht- oder Kreuzfahrtschiffe. Das Unternehmen hat mehr als 120 Standorte weltweit./uvo/DP/fba
Ausgewählte Hebelprodukte auf MAN
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf MAN
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Aktuelle MAN Aktie News
MAN Analysen
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für MAN nach folgenden Kriterien zu filtern.
Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 02.11.15 | MAN Halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 29.10.15 | MAN Halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 28.10.15 | MAN Verkaufen | Independent Research GmbH | |
| 28.10.15 | MAN Hold | Warburg Research | |
| 28.10.15 | MAN Hold | Deutsche Bank AG |