Nach Anschuldigungen

GRENKE-Aktie im Minus: S&P setzt GRENKE-Ratings auf Prüfstand -- Vorwürfe erneut zurückgewiesen - Sonderprüfung durch KPMG


GRENKE-Aktie im Minus: S&P setzt GRENKE-Ratings auf Prüfstand -- Vorwürfe erneut zurückgewiesen - Sonderprüfung durch KPMG

Die Ratingagentur S&P hat den Leasinganbieter und Finanzdienstleister GRENKE nach Vorwürfen des Betrugs, der Bilanzfälschung und der Geldwäsche auf ihre Beobachtungsliste für eine mögliche Abstufung gesetzt.

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Der MDAX-Konzern hat die von der Research-Firma Viceroy erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen.

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Die Ratinganalysten erklärten, sie seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht in der Lage, die Stichhaltigkeit der Vorwürfe zu beurteilen. "Wir sind uns jedoch bewusst, dass die Anschuldigungen, ob sie wahr sind oder nicht, das Potenzial haben, GRENKEs kurzfristige Aktivitäten zu stören. Dazu gehören mögliche Auswirkungen auf seinen Ruf, seine Geschäfte und seine Liquiditäts- und Finanzierungslage", teilte S&P weiter mit.

Die Ratingagentur bemühe sich um Klarheit über den Inhalt der Anschuldigungen. S&P Global Ratings bewertet die GRENKE AG aktuell mit BBB+/A-2.

GRENKE weist Vorwürfe erneut zurück - Sonderprüfung durch KPMG

Der Leasinganbieter GRENKE hat die von dem Short-Seller Viceroy Research vorgebrachten Betrugsvorwürfe abermals zurückgewiesen. "Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet", teilte der MDAX-Konzern nach einer genauen Prüfung des 64-seitigen Berichts von Viceroy mit. Ein Sondergutachten von KPMG soll letzte Zweifel ausräumen.

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Aufgrund der Schwere der Anschuldigungen habe der Vorstand dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, ein Sondergutachten erstellen zu lassen, teilte GRENKE weiter mit. Der Aufsichtsrat habe den bestehenden Abschlussprüfer KPMG mit der Prüfung beauftragt, um möglichst bald Ergebnisse zu erzielen.

GRENKE nimmt in der Mitteilung von Freitag detaillierter als bisher Stellung zu den Vorwürfen von Viceroy, hinter dem der britische Investor Fraser Parring steht. Der war auch bei Wirecard engagiert, und hat dort vorzeitig vor Unregelmäßigkeiten gewarnt.

"Die Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehren jeder Grundlage", sagte GRENKE-Vorstandschefin Antje Leminsky. "Wir verwehren uns gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard. Die Anschuldigungen eines Leerverkäufers, der mit dem von ihm ausgelösten Kursverfall Geld verdient, sind ein Schlag ins Gesicht unserer über 1.700 Mitarbeiter, unserer 40.000 Händler und unserer langfristig orientierten Aktionäre."

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Die GRENKE-Aktie gewann im frühen XETRA-Handel zeitweise 4,88 Prozent auf 37,40 Euro, drehte dann aber ins Minus. Letztendlich verlor das Papier 6,62 Prozent auf 33,30 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: GRENKE AG

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02.07.26 grenke Buy Warburg Research
18.05.26 grenke Kaufen DZ BANK
15.05.26 grenke Buy Warburg Research
14.05.26 grenke Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.05.26 grenke Buy Warburg Research