Nach Drohungen

Lufthansa streicht Flüge nach Iran aus Sicherheitsbedenken bis Donnerstag - Lufthansa-Aktie im Minus


Lufthansa streicht Flüge nach Iran aus Sicherheitsbedenken bis Donnerstag - Lufthansa-Aktie im Minus

Angesichts der Drohungen des Irans gegen Israel hat die Lufthansa die Aussetzung geplanter Flüge in und aus der iranischen Hauptstadt Teheran verlängert.

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"Aufgrund der aktuellen Situation setzt Lufthansa nach sorgfältiger Evaluation ihre Flüge von und nach Teheran bis einschließlich Donnerstag, 18. April, aus", teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag mit. Die Sicherheit von Fluggästen und Crews habe stets oberste Priorität; wobei Lufthansa sich nicht allein auf staatliche Einschätzungen verlasse, sondern die jeweilige aktuelle Sicherheitslage selbst bewerte und daraufhin eigenständig entscheide, hieß es weiter.

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Die Lufthansa hatte bereits am vergangenen Samstag bekannt gegeben, ihre Flüge für mehrere Tage auszusetzen und erklärt: "Wir beobachten permanent die Lage im Nahen Osten und stehen im engen Kontakt mit den Behörden." Nach einem mutmaßlich israelischen Angriff auf das iranische Botschaftsgelände in Syrien Anfang April nahmen die Drohungen aus Teheran in Richtung Israel jüngst zu. Israel hatte daraufhin erklärt, einen möglichen Angriff Irans auf sein Hoheitsgebiet nicht unbeantwortet zu lassen.

Lufthansa will historische Flugzeuge in neuem Konferenz-Zentrum zeigen

Die Lufthansa baut am Frankfurter Flughafen ein neues Konferenz-Zentrum, in dem auch zwei ikonische Flugzeuge der Kranich-Airline ausgestellt werden sollen. Die Eröffnung des Gebäudes in unmittelbarer Nachbarschaft der Konzernzentrale ist für das Frühjahr 2026 geplant, wie der MDAX-Konzern am Freitag berichtete. Hier sollen dauerhaft zwei historische Lufthansa-Flugzeuge der Typen Junkers Ju 52 ("Tante Ju") und Lockheed Super Star ausgestellt werden, die mit hohem Aufwand restauriert wurden. Zu den Kosten für das neue Zentrum machte Lufthansa keine Angaben.

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An anderen Stellen will das Unternehmen Platz einsparen und sich von angemieteten Flächen zurückziehen. Die Büro- und Verwaltungsflächen sollen bis zum Ende Jahresende um rund 60 000 Quadratmeter verringert werden. Das entspreche rund 30 Prozent der bislang genutzten Fläche. Schon vor der Corona-Krise hatte das Unternehmen auf neue Arbeitsplatzkonzepte gesetzt, bei denen die Beschäftigten keine persönlichen Arbeitsbereiche mehr haben und größere Flächen für gemeinsame Projektarbeit vorgesehen sind.

Die Lufthansa-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 1,01 Prozent auf 6,89 Euro.

BERLIN (dpa-AFX

Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com, Vacclav / Shutterstock.com

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07.07.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
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02.07.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research