Nach Preisanstieg: EU kündigt Energie-Krisenstab an


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU bereitet sich auf mögliche Notlagen infolge des Iran-Kriegs vor. Wie die EU-Kommission von Ursula von der Leyen nach einer Sondersitzung in Brüssel mitteilte, wird infolge der Entwicklungen ein Energie-Krisenstab mit den Mitgliedstaaten einberufen. Er könnte Reaktionen auf rasant steigende Öl-, Sprit- und Gaspreise planen.

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Darüber hinaus intensiviert die EU nach eigenen Angaben die Beobachtung von Risiken durch Verkehrsunterbrechungen, insbesondere rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer. Mit Fluggesellschaften, Reedereien und nationalen Behörden soll es eine verstärkte Koordinierung geben.

Zur Unterstützung für Evakuierungs- und Rückführungsmaßnahmen der Mitgliedstaaten werden nach Angaben der Kommission bereits jetzt Katastrophenschutz-Kapazitäten und das Notfall-Koordinierungszentrum genutzt. Im Bereich der Migration gebe es eine genaue Trendbeobachtung und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den zuständigen Agenturen der Vereinten Nationen und Partnerländern, hieß es./aha/DP/nas

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