Nahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2 Euro


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen die Spritpreise deutlich steigen. Zum ersten Mal seit Mitte Mai kostete Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder mehr als 2 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Auch Benzin verteuerte sich deutlich.

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Der Diesel-Durchschnittspreis vom Donnerstag lag bei 2,012 Euro. Das waren 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Blickt man bis zum Anfang der Woche - vor der jüngsten Eskalation - zurück, ergibt sich ein Anstieg von 6,2 Cent.

Auch Super E10 legte deutlich zu - mit einem Tagesanstieg von 2,6 Cent auf 2,060 Euro pro Liter allerdings nicht ganz so stark wie der typischerweise krisenanfälligere Dieselkraftstoff. Seit Montag ergibt sich ein Anstieg von 4 Cent pro Liter.

Beide Kraftstoffe liegen damit noch immer ein gutes Stück unter den Werten vor Beginn des Tankrabatts, der im Mai und Juni gegolten hatte, aber sehr deutlich über den Werten vor Kriegsbeginn oder auch in der zweiten Juni-Hälfte. Damals hatte der Tankrabatt Diesel zeitweise auf das Vorkriegsniveau gedrückt.

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In den aktuellen Preisen dürfte sich auch der Ölpreis bemerkbar machen, er hat seit Wochenbeginn ein gutes Stück angezogen, seit die Spannungen rund um die Straße von Hormus wieder zugenommen haben./ruc/DP/mis

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