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J&J-Aktie etwas tiefer: EMA nimmt Nebenwirkungen von Johnson & Johnson-Impfstoff auf


J&J-Aktie etwas tiefer: EMA nimmt Nebenwirkungen von Johnson & Johnson-Impfstoff auf

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann nach Erkenntnissen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in seltenen Fällen zu der Immunerkrankung Immunthrombozytopenie (ITP) sowie zu Schwindel und Tinnitus (Ohrensausen) führen.

Die Produktinformationen für das Vakzin namens Janssen sollten um Hinweise auf die Möglichkeit derartiger Nebenwirkungen ergänzt werden, erklärte die Agentur am Freitag. Sie stützte sich auf eine Empfehlung des EMA-Ausschuss zur Risikobewertung von Arzneimittelwirkungen (PRAC). Der Nutzen des Impfstoffs überwiege aber weiterhin die Risiken.

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Der Risikomanagementplan für den Corona-Impfstoff wurde aktualisiert. Bei der Immunthrombozytopenie greife das Immunsystem fälschlicherweise die für die normale Blutgerinnung wichtigen Thrombozyten (Blutplättchen) an und zerstöre sie. Der Ausschuss stützte seine Empfehlung auf die Auswertung gemeldeter Nebenwirkungen in Datenbanken der EU, der USA sowie des Herstellers Johnson & Johnson.

Die an der NYSE notierte J&J-Aktie gibt zeitweise 0,39 Prozent auf 173,01 US-Dollar nach.

/pau/DP/men

AMSTERDAM (dpa-AFX)

Bildquellen: josefkubes / Shutterstock.com

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