Aktie mit Verlusten: Nestlé prüft Optionen für konfisziertes Russland-Geschäft
Nestlé prüft nach einem russischen Präsidialdekret die Optionen für seine russische Tochtergesellschaft. Der Schweizer Konzern hat seine Geschäfte dort bereits zurückgefahren.
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Nestlé prüft die Optionen für seine russische Tochtergesellschaft. Durch ein russisches Präsidialdekret wurde das Geschäft unter vorübergehende externe Verwaltung gestellt worden, wie der Nahrungsmittelkonzern mitteilte.
"Nestlé ist entschlossen, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um seine Rechte zu schützen und die Kontinuität der Geschäftsabläufe im Interesse aller Stakeholder, insbesondere seiner Mitarbeiter, sicherzustellen", teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Der Schweizer Lebensmittelriese blieb nach Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine im Jahr 2022 in Russland präsent, hat jedoch begonnen, seine Aktivitäten dort zurückzufahren. Laut dem Geschäftsbericht für 2025 verfügte Nestlé noch über sechs Fabriken in Russland.
An der SIX verliert die Nestlé-Aktie zeitweise 1,99 Prozent auf 76,77 CHF.
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