Niederlegung der Arbeit

Deutsche Post-Aktie niedriger: Fachgewerkschaft DPVKOM ruft zu Warnstreiks bei Deutscher Post auf


Deutsche Post-Aktie niedriger: Fachgewerkschaft DPVKOM ruft zu Warnstreiks bei Deutscher Post auf

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Fachgewerkschaft DPVKOM zu Warnstreiks von Donnerstag bis Samstag aufgerufen.

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In den Niederlassungen Karlsruhe, Mannheim und Ravensburg sollten die Beschäftigten ihre Arbeit erneut niederlegen, teilte die Gewerkschaft mit, die Post-Beschäftigte vertritt, aber weniger Mitglieder hat als ver.di. Die Deutsche Post verhandelt daher mit ver.di.

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Das Tarifangebot des Bonner Konzerns Post erfülle zwar einige Forderungen der DPVKOM wie die Gewährung einer Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro. Das reiche aber bei Weitem nicht. Die DPVKOM hatte eine Entgelterhöhung um 12 Prozent gefordert. Die Bundesvorsitzende Christina Dahlhaus betonte zudem: "Wir gehören jetzt an den Verhandlungstisch."

Die Warnstreiks sollten den Angaben zufolge am 2. März frühmorgens beginnen und am 4. März abends enden. Es würden Zustellstützpunkte bestreikt, viele Brief- und Paketsendungen im Südwesten Deutschlands könnten in den kommenden Tagen nicht ausgeliefert werden.

In dem Konflikt sind die Fronten verhärtet. Die Gewerkschaft ver.di hatte eine bis zum 8. März laufende Urabstimmung gestartet, die über einen unbefristeten Streik entscheiden soll. Für die 160 000 Briefträger, Paketzusteller und andere Beschäftigte im Inland war der Tarifvertrag zum Jahreswechsel ausgelaufen. In den vergangenen Wochen hatte ver.di mit Warnstreiks den Druck erhöht, Millionen von Sendungen waren erst verspätet zugestellt werden.

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Die ver.di-Forderung lautet 15 Prozent Erhöhung binnen eines Jahres, die Post bietet für einen 24-Monats-Zeitraum bisher eine Tariferhöhung in zwei Stufen ab 2024 an, die Konzernangaben zufolge die Bezahlung um durchschnittlich 11,5 Prozent verbessern würde.

Im XETRA-Handel gibt die Deutsche Post-Aktie zeitweise 0,16 Prozent auf 40,34 Euro ab.

BONN (dpa-AFX)

Bildquellen: Tobias Arhelger / Shutterstock.com, AR Pictures / Shutterstock.com

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25.09.26 DHL Group (ex Deutsche Post) Market-Perform Bernstein Research
18.09.26 DHL Group (ex Deutsche Post) Hold Warburg Research
18.09.26 DHL Group (ex Deutsche Post) Hold Jefferies & Company Inc.
18.09.26 DHL Group (ex Deutsche Post) Buy Deutsche Bank AG

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