Noch keine Vereinbarung

BASF-Aktie gibt Gewinne ab: BASF prüft Vorschlag von Bayer zu Dicamba-Klagen in den USA - Moody's senkt Bonität


BASF-Aktie gibt Gewinne ab: BASF prüft Vorschlag von Bayer zu Dicamba-Klagen in den USA - Moody's senkt Bonität

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will die Vorschläge des Wettbewerbers Bayer zu den US-Klagen wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Dicamba prüfen.

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Eine Vereinbarung dazu mit Bayer gebe es allerdings noch nicht, teilte der Konzern aus Ludwigshafen in einer E-Mail am Donnerstagmorgen mit.

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Bayer hatte am Mittwochabend einen Milliarden-Vergleich angekündigt, um die meisten rechtlichen Probleme in den USA beizulegen. Dabei ging es auch um Verfahren in Zusammenhang mit Dicamba. Wegen Verwehungen des Herbizids sollen Ernteschäden angefallen sein, so die Kläger. Bayer wird nach eigenen Angaben 400 Millionen Dollar zahlen, erwartet aber auch einen Beitrag des mitverklagten Wettbewerbers BASF, hieß es.

Moody's senkt BASF-Bonität um eine Stufe auf A3

Moody's hat die Kreditwürdigkeit von BASF um eine Stufe auf A3 gesenkt, womit nach der Nomenklatura der Ratingagentur das untere Ende der als durchweg als "sicher" eingestuften Anlagen erreicht ist. Das Rating ist zugleich stabil. Auslöser der Herabstufung sind die Folgen der Coronakrise für das Geschäft des Chemiekonzerns.

BASF sei bereits mit einem schwachen A2-Rating in die Krise hineingegangen, erklärte Moody's. Bei einer konjunkturellen Erholung im nächsten Jahr sei das Potenzial zur Verbesserung deshalb begrenzt. Mit den aktuell für 2021 erwarteten Zahlen wäre BASF nicht in der Lage, die Anforderungen an eine A2-Bewertung zu erfüllen.

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Die Ratingagentur erwartet überdies, dass bei BASF ein negatives Free-Cashflow-Profil angesichts der geplanten hohen Investitionen in Asien und die Batteriematerialien in den nächsten Jahren zu einem bestimmenden Merkmal werden könnte. So seien die wesentlichen Investitionen in den neuen Verbundstandort in China für 2022 bis 2024 zu erwarten.

Moody's hält zugleich die angestoßenen Verkäufe von Geschäftsteilen und den geplanten Börsengang von Wintershall-Dea für geeignet, die Liquidität von BASF zu sichern.

Im XETRA-Handel gewann die BASF-Aktie zwischenzeitlich 0,21 Prozent auf 49,75 Euro, fiel dann jedoch zeitweise ins Minus. Aus dem Handel ging sie 0,1 Prozent fester bei 49,69 Euro.

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/knd/fba

LUDWIGSHAFEN/FRANKFURT (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

Bildquellen: BASF SE

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24.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
22.09.26 BASF Outperform Bernstein Research
11.09.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
04.08.26 BASF Underweight JP Morgan Chase & Co.
30.07.26 BASF Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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