OECD-Frühindikator deutet im November auf stabiles Wachstum
Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhobene Frühindikator deutet auf ein stabiles Wirtschaftswachstum in den OECD-Mitgliedsländern hin. Allerdings zeichnet sich für Europa eine Wachstumsabschwächung ab. Der Frühindikator stieg im November auf 99,1 (Oktober: 99,0) Punkte, wobei der US-Indikator auf 98,9 (98,7) Punkte zulegte und der Euroraum-Indikator bei 98,4 Punkten stagnierte. Stabiles Wachstum zeigt der Indikator laut OECD für die USA, Japan und Kanada an, rückläufiges Wachstum für Frankreich und Italien, deren Frühindikatoren auf 97,4 (97,5) und 98,9 (99,0) Punkte nachgaben.
Deutschlands Frühindikator legte auf 100,0 (99,9) zu, gleichwohl sah die OECD hier erste Anzeichen für eine Wachstumsabschwächung. Großbritannien attestiert die Organisation bei einem stabilen Index von 98,7 Punkten eine anhaltende Verlangsamung. Chinas Index stieg auf 100,6 (100,1) Punkte und erfreut sich laut OECD eines zunehmenden Wachstums.
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December 08, 2020 06:23 ET (11:23 GMT)