OECD-Frühindikator signalisiert konjunkturelle Verlangsamung


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhobene Frühindikatorindex deutet auf eine weitere konjunkturelle Verlangsamung hin. Laut Mitteilung der OECD sinken im August die Frühindikatoren für die USA, Großbritannien und Kanada sowie für den Euroraum und seine einzelnen Volkswirtschaften. Für Japan wird dagegen mit einem stabilen Wachstum gerechnet. Unter den großen Schwellenländern deutet sich demnach für China und Brasilien eine ebenfalls nachlassende Wachstumsdynamik an und für Indien eine stabile.

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Der Frühindikatorindex für den OECD-Raum ging auf 98,9 (Juli: 99,1) Punkte zurück, der für die USA auf 98,8 (98,9) und der für den Euroraum auf 98,6 (98,9) Punkte. Der deutsche Frühindikatorindex sank auf 98,5 (98,8) Punkte.

Die Frühindikatorindizes der OECD sind zyklische Indikatoren, die auf einer Reihe von Zukunftsindikatoren wie Auftragsbüchern, Baugenehmigungen, Vertrauensindikatoren, langfristigen Zinssätzen, Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen und vielen anderen basieren.

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September 12, 2022 06:00 ET (10:00 GMT)

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