Ölpreis fällt weiter - US-Marine eskortierte Öltanker durch Straße von Hormus


LONDON/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Lage am Ölmarkt hat sich am Dienstagabend weiter entspannt. Zuvor hatte US-Energieminister Christ Wright auf der Plattform X mitgeteilt, dass die US-Marine erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert habe. Der Preis für Brent-Öl zu Lieferung im Mai sank zuletzt auf 82 US-Dollar. Das sind 17 Prozent weniger als am Vortag.

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Der Schiffsverkehr durch die etwa 55 Kilometer breite Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman war infolge des Krieges der USA und Israels gegen den Iran weitgehend erlahmt. Da dies eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öl- und Gastrandsport ist, waren die Preise für die Rohstoffe zwischenzeitlich stark gestiegen. Der Brent-Preis war in der Nacht zum Montag auf mehr als 120 Dollar geklettert.

Bereits am Montagabend hatte sich die Lage aber ein Stück weit entspannt, nachdem US-Präsident Donald Trump gegenüber dem US-Sender "CBS News" erklärt hatte, dass er ein zeitnahes Ende des Krieges gegen den Iran für möglich halte. Mit Blick auf die Straße von Hormus hatte Trump zudem betont, sie sei derzeit offen und werde befahren. Er denke aber darüber nach, sie zu "übernehmen". Zuvor hatte er bereits angekündigt, die US-Marine könne durchfahrende Schiffe zur Not eskortieren./mis/stw

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