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Apothekenwirtschaftsbericht: Umsatzrendite sinkt auf neues Tief (FOTO)

Berlin (ots) - Die Umsatzrendite einer durchschnittlichen Apotheke ist auf ein

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neues Tief gesunken. Im Jahr 2025 machte das steuerliche Betriebsergebnis einer

durchschnittlichen Apotheke nur 4,2 Prozent ihres Netto-Umsatzes in Höhe von

4,00 Millionen Euro aus. Im Jahr davor (2024) waren es noch 4,4 Prozent gewesen,

zehn Jahre zuvor (2015) sogar 6,5 Prozent. Ein Drittel aller Apotheken (33

Prozent) muss sogar mit einer akuten Gefährdung ihrer langfristigen Stabilität

rechnen, da das Betriebsergebnis 2025 vor Steuern, Altersvorsorge und

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Investitionen unter 100.000 Euro pro Jahr liegt - das ist das Niveau der

Brutto-Lohnkosten für einen angestellten Krankenhausapotheker ohne

Leitungsfunktion. Sieben Prozent aller Apotheken machten im Jahr 2025 sogar

Verluste. Diese und weitere Zahlen sind im Apothekenwirtschaftsbericht 2026

enthalten, der heute in Berlin auf dem Wirtschaftsforum des Deutschen

Apothekerverbandes (DAV) präsentiert und diskutiert wird. Mit 16.541

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Betriebsstätten hat die Zahl der Apotheken zudem am Ende des ersten Quartals

2026 einen neuen Tiefstand seit fast 50 Jahren erreicht.

"Für eine gute Versorgung brauchen wir starke Apotheken. Und für starke

Apotheken brauchen wir wirtschaftliche Stabilität, verlässliche politische

Rahmenbedingungen und die heilberufliche Weiterentwicklung", sagt

DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann in seinem Politischen Lagebericht:

"Schauen wir auf die Apotheken, dann ergibt sich ein alarmierendes Bild. Jede

Apotheke, die schließen muss, ist ein Verlust von freiberuflicher Existenz, von

wohnortnahen Arbeitsplätzen vornehmlich für Frauen und fehlende Versorgung vor

Ort für die Menschen. Die Ursache liegt klar auf der Hand - die seit Jahren

andauernde chronische Unterfinanzierung der Apotheken. Das Fixum wurde seit 2013

nicht angehoben. Das Apothekenhonorar muss endlich an die wirtschaftliche

Entwicklung in diesem Land angepasst werden. Dies hat zum Glück auch die jetzige

Regierung erkannt." Hubmann sagt jedoch auch: "Das, was wir momentan erleben,

ist alles andere als verlässliche Politik - und trägt maßgeblich zur

Politikverdrossenheit in diesem Land bei. Denn trotz aller Beteuerungen und

Ankündigungen liegt immer noch kein Änderungsentwurf für die

Arzneimittelpreisverordnung vor, in dem die Anpassung des Fixums auf 9,50 Euro

zeitlich fixiert festgelegt ist. Einzige Voraussetzung dafür ist der politische

Wille, dies zu tun! Daher fordern wir unmissverständlich die Erhöhung des Fixums

auf 9,50 Euro spätestens zum 1. Juli 2026!".

Mehr Informationen unter http://www.abda.de und

http://www.dav-wirtschaftsforum.de

Pressekontakt:

Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-132, mailto:presse@abda.de

Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, mailto:c.splett@abda.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7002/6268884

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