OTS: Alvarez & Marsal / Alvarez & Marsal European Value Creation Survey 2026: ...

19.05.26 14:16 Uhr

Alvarez & Marsal European Value Creation Survey 2026: Geopolitische

Unsicherheit verändert die Spielregeln im Private- Equity-Markt,

operative Wertsteigerung rückt in den Fokus

N.Y./München (ots) -

- Geopolitische Volatilität ist die größte Herausforderung für Wertsteigerung

und hohe Renditen im Private-Equity-Markt.

- Aktive operative Wertsteigerung trägt in einem anspruchsvolleren Umfeld

inzwischen zur Hälfte des EBITDA-Wachstums bei.

- Bedeutung von Continuation Funds und des Sekundärmarkts (Verkauf von

LP-Anteilen) verdoppelt sich binnen eines Jahres aufgrund eines Exit-Staus.

- Fast zwei Drittel der Fonds setzen KI in Value-Creation-Programmen ein, im

Vorjahr waren es noch 41 %.

Das weltweit tätige Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal (A&M) (https://deu01.s

afelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.germany-alvarezandmarsal.

com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f35

6e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154388998452%7CUnknown%7C

TWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoi

TWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=Tq8uuJe%2FdtrsYDZrd%2BCkAEA%2BOzY8al

Tx7T7koZch6RM%3D&reserved=0) veröffentlicht heute zum bereits fünften Mal seine

European Value Creation Survey (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?

url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fthought-leadership%2Feuropean-priva

te-equity-value-creation-report-2026&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Cc

bf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639

147154389039353%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAw

MCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=rY575Zjk

Hnn9jVTfIY2nBiMduRyGQbFWBvIlDM3axsg%3D&reserved=0). Die aktuelle Ausgabe der

Studie zeigt deutlich, dass geopolitische Verwerfungen, hohe Einstiegsmultiples

und verlängerte Exit-Zeiträume die Private-Equity-Unternehmen in Europa vor

große Herausforderungen stellen. Sie sind zunehmend gezwungen, ihre Ansätze zur

Wertsteigerung neu auszurichten.

Laut 62 % der Befragten stellt geopolitische Volatilität inzwischen die größte

Herausforderung für Wertsteigerung und Renditen dar. Knapp dahinter liegen mit

jeweils 58 % Zollunsicherheiten sowie hohe Inflation und die Zinslage.

In diesem anspruchsvolleren Umfeld wird das EBITDA-Wachstum von

Portfoliounternehmen zunehmend durch operative Verbesserungen statt durch

Umsatzwachstum getragen. Die Analyse von A&M zu abgeschlossenen PE-Investitionen

in Europa zeigt, dass Verbesserungen der EBITDA-Marge bei den 2025 veräußerten

Portfoliounternehmen 51 % des EBITDA-Wachstums ausmachten, gegenüber lediglich

21,5 % bei den Exits vor 2023. Der Beitrag des Umsatzwachstums sank im gleichen

Zeitraum von 78,5 % auf 49 %.[1]

Während 61 % der Befragten weiterhin optimistisch auf den Exit-Markt im Jahr

2026 blicken, reagiert die Hälfte mit einer Verlängerung ihrer

Value-Creation-Pläne und refinanziert die Schulden ihrer Portfoliounternehmen,

um auf bessere Marktbedingungen zu warten.

"Die Wertschöpfung im Private-Equity-Markt ist in eine neue Phase eingetreten.

Erfolgreich sein werden in diesem Umfeld die Unternehmen, die durch operative

Disziplin, stärkere kommerzielle Fokussierung und einen gezielten Einsatz von

Daten robustere Geschäftsmodelle aufbauen. Höhere Bewertungen, längere

Haltedauern und geopolitische Unsicherheiten erhöhen die Anforderungen an jeden

Value-Creation-Plan. Investoren müssen operative Hebel deshalb bereits vor dem

Deal identifizieren und ab Tag Eins konsequent umsetzen", ordnet Steffen Kroner

(https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezan

dmarsal.com%2Four-people%2Fsteffen-kroner&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.d

e%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%

7C639147154389061054%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjA

uMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=R%2

BYwVClrahBSL7sbBoU9DIoZrRAkgKUFWwY4vs31Kgk%3D&reserved=0), Managing Director

Private Equity Performance Improvement (PEPI) und Co-Head Deutschland bei A&M,

die Marktentwicklung ein.

Sekundärmarkt wird zum zentralen Liquiditätsinstrument

Mit längeren Exit-Zeiträumen steigt die Nutzung des Sekundärmarkts inklusive

Continuation Fonds besonders stark an: 43 % der befragten PE-Unternehmen setzen

diese Instrumente inzwischen ein. Das sind nahezu doppelt so viele wie im

Vorjahr, wo der Wert bei 24 % lag. Gleichzeitig sank der Anteil derjenigen, die

Exits zu niedrigeren Bewertungen akzeptieren, von 29 % im Jahr 2025 auf nur noch

7 % in der aktuellen Analyse.

Die Mehrheit der über den Sekundärmarkt oder Continuation Fonds transferierten

Assets gilt weiterhin als leistungsstark. 45 % der Befragten beschreiben sie als

Unternehmen, die die Erwartungen erfüllen, aber mehr Zeit benötigen, um ihr

volles Potenzial auszuschöpfen. Weitere 42 % sehen darin hochwertige Assets, die

lediglich durch ungünstiges Markt-Timing ausgebremst werden. Die größte

Herausforderung dabei bleibt die Preisfindung: 64 % nennen die Abstimmung

zwischen General Partners (GPs) und Limited Partners (LPs) bei der Bewertung als

zentrale Hürde. Zudem geben 70 % an, dass rollierende Carried Interests und

GP-Co-Investments genutzt werden, um sich die Unterstützung der LPs zu sichern.

KI entwickelt sich zum wichtigen Bestandteil messbarer Wertsteigerung

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wertsteigerung von

Portfoliounternehmen hat sich im vergangenen Jahr deutlich beschleunigt. Fast

zwei Drittel der Befragten (63 %) nutzen KI inzwischen aktiv in ihren

Value-Creation-Programmen, 2025 waren es 41 %. Gleichzeitig entwickelt sich der

KI-Einsatz weiter: 39 % nutzen KI bereits funktionsübergreifend in ihren

Portfoliounternehmen und erzielen damit messbare Verbesserungen, etwa bei

Effizienz, Entscheidungsprozessen oder Profitabilität.

Am häufigsten wird KI für Datenanalyse und Erkenntnisgewinnung genutzt (69 %),

gefolgt von operativer Effizienzsteigerung (60 %) und der Optimierung der

Finanzfunktion (55 %). Besonders in den Bereichen Pricing Analytics,

Nachfrageprognosen, Einkaufsoptimierung und Vertriebseffektivität unterstützt KI

zunehmend messbar die EBITDA-Verbesserung.

Dennoch bestehen weiterhin Hürden: 60 % der Befragten nennen hohe Kosten und

unklare Kapitalrenditen als größtes Hindernis für einen effektiven KI-Einsatz,

45 % verweisen auf Probleme bei Datenqualität und Datenverfügbarkeit.

Bob Rajan (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww

.alvarezandmarsal.com%2Four-people%2Fbob-rajan&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40

hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0

%7C0%7C639147154389082454%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOi

IwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdat

a=AKHx0oy8h5Cut9qK3OSChLw4xPsxszKz7ZHBq%2F6px4g%3D&reserved=0), Managing

Director, Private Equity Performance Improvement (PEPI) bei A&M, sagt dazu: "KI

wird zu einem wichtigen Bestandteil des Werkzeugkastens für operative

Wertsteigerung. Sie muss jedoch klar mit Ergebnis- und Cashflow-Hebeln verknüpft

sein. Die wirkungsvollsten Anwendungsfälle liegen derzeit in Pricing, Einkauf,

Forecasting und Finanzautomatisierung, also dort, wo bessere Daten direkt zu

höheren Margen und schnelleren Entscheidungen führen."

Frühere Umsetzung von Wertsteigerungsmaßnahmen

Private-Equity-Unternehmen beschleunigen zudem die Umsetzung ihrer

Value-Creation-Pläne. 58 % setzen entsprechende Ressourcen bereits innerhalb der

ersten 100 Tage ein, doppelt so viele wie im Vorjahr (29 %). Das spiegelt die

steigende Komplexität operativer Verbesserungsprogramme wider.

Trotz dieses früheren Einsatzes bleiben viele Programme hinter den Erwartungen

zurück. 65 % der Befragten geben an, dass sie von den in den vergangenen zwei

Jahren entwickelten Wertsteigerungszielen weniger als die Hälfte erreicht haben.

Zur Methodologie:

Anfang Februar 2026 befragte das Marktforschungsunternehmen Statista Q im

Auftrag von Alvarez & Marsal 200 Private-Equity-Investoren sowie

C-Level-Führungskräfte aus Portfoliounternehmen in Dänemark, Frankreich,

Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz

und dem Vereinigten Königreich. Die Studie umfasste sowohl geschlossene als auch

offene Fragen. Die Interviews wurden telefonisch durchgeführt. Die Ergebnisse

wurden von Statista Q ausgewertet und konsolidiert und werden anonymisiert

dargestellt.

Über Alvarez & Marsal

Alvarez & Marsal (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2

F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fde%2Fglobal-locations%2Fgermany&data=05%7C02%7CMe

ltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b

39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389103168%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcG

kiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7

C0%7C%7C%7C&sdata=olar4FISk7HaTJ7iOCXKQgF8pjPwj3coFZELKLWwKhs%3D&reserved=0)

zählt seit seiner Gründung im Jahr 1983 zu den weltweit führenden

Unternehmensberatungen. Das Unternehmen genießt insbesondere für seine Expertise

in den Bereichen Leadership, Strategie, Ergebnisverantwortung und Umsetzung

höchstes Renommee.

Das Leistungsspektrum von Alvarez & Marsal umfasst Unternehmensberatung,

Services zur Optimierung der Geschäftsentwicklung sowie Turnaround-Management -

stets mit praxisnahen, auf die individuellen Anforderungen jedes

Mandantenzugeschnittenen Lösungen. Gestützt auf ein globales Netzwerkerfahrener

Industrieexperten, hochkarätiger und erfahrenden Beraterinnen und Berater -

viele mit Board-Level Erfahrung -unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen,

Vorstände, Private-Equity-Gesellschaften, Anwaltskanzleien und staatliche

Institutionen dabei, Transformationsprozesse zu gestalten, Risiken zu reduzieren

und in jeder Wachstumsphase nachhaltigen Wert zu generieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.germanyalvarezandmarsal.com/de (htt

ps://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.germanyalvarez

andmarsal.com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282

108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389121376%7C

Unknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMi

IsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=P7bQ6YZziOW6d9%2B8LudCFDr3

IBzUVYnJpwbl3eCtVXE%3D&reserved=0)

Folgen Sie uns auf LinkedIn (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url

=http%3A%2F%2Fwww.linkedin.com%2Fcompany%2F162399&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam

%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%

7C0%7C0%7C639147154389139979%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlY

iOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&s

data=kZnVhrnJLiE8jbsEY8%2BkmidyKdKUoym4zZBNRb3zmMQ%3D&reserved=0), auf X (https

://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2Falvar

ezmarsal&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f35

6e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389158056%7CUnknown%7C

TWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoi

TWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=4gO2oU5zHv8dvoFZnwpNHc%2F7n4oRYRqSQ0

7DZ0SX7aU%3D&reserved=0) und auf Facebook (https://deu01.safelinks.protection.ou

tlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Falvarezandmarsal&data=05%7C02%7C

Meltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b4

1b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389176884%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1h

cGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D

%7C0%7C%7C%7C&sdata=Ry6jhmRvAzftI3mlhgHrQzDZS93AxhrvaNCMprIp5C8%3D&reserved=0).

[1] A&M analysierte 240 PE-Exits in Westeuropa im Zeitraum von 2013 bis 2025 mit

Fokus auf Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Für die

Analyse der EBITDA-Wachstumstreiber wurde eine Teilmenge von 68 Transaktionen

ausgewählt, für die über den gesamten Investmentzeitraum vollständige Finanz-

und operative Daten vorlagen. Dadurch war eine detaillierte Analyse der

einzelnen Wertsteigerungstreiber möglich.

Pressekontakt:

PR-Agentur:

HBI Communication Helga Bailey GmbH

Corinna Voss M.D./Partner

mailto:aandm@hbi.de

Unternehmenskontakt:

Alvarez & Marsal

Jutta Bamberger

Director Go To Market Germany

mailto:jbamberger@alvarezandmarsal.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118051/6277951

OTS: Alvarez & Marsal