Heute im Fokus

DAX beendet Handel so hoch wie nie zuvor -- Wall Street schließt uneins -- KNDS-IPO auf Eis -- Tesla-Bulle empfielt SpaceX -- Reformpaket, Amazon, Palantir, Chipaktien, Bayer, BYD, Micron im Fokus

aktualisiert 02.07.26 22:02 Uhr

Tesla überrascht bei Auslieferungen. Bernstein dämpft Erwartungen vor Continental-Zahlen. Infineon eröffnet neues Halbleiterwerk in Dresden. Google-Milliardenstrafe bestätigt. Roche-Hoffnungsträger Divarasib überzeugt in Lungenkrebs-Studie. Regierungseinstieg bei OpenAI? Rheinmetall überzeugt mit neuem Deal. SAP zieht die Sparbremse an - KI hat jetzt Vorrang.

Marktentwicklung


Am deutschen Aktienmarkt ging es den dritten Tag in Folge aufwärts.

Der DAX gewann zum Start nur marginal und verzeichnete im Verlauf kräftige Aufschläge. Am Nachmittag erzielte er bei über 25.655,82 Punkten ein neues Rekordhoch. Er beendete den Tag letztlich mit einem Plus von 2,16 Prozent bei 25.580,88 Zählern - und damit so hoch wie nie zuvor.
Der TecDAX startete tiefer und rutschte im Verlauf deutlicher in die Verlustzone ab. Gegen Handelsende wurden die Abschläge jedoch wieder kleiner. Sein Schlussstand: 3.884,47 Punkte (-0,12 Prozent).

Analyst Tim Ritschar vom Broker Activtrades sah unterdessen aus technischer Sicht "den alles entscheidenden Durchbruch" geschafft. Der DAX habe am Vortag dank eines moderaten Plus oberhalb der "magischen Schallmauer" von 25.000 Punkten geschlossen. Trotz aller chronisch negativen Nachrichten zur deutschen Wirtschaft setzten die Investoren auf eine bessere Zukunft.

Diskutiert wurden am Markt auch die Reformbeschlüsse der Bundesregierung. "Die Reformmaßnahmen gehen in die richtige Richtung. Die von den Koalitionären beschlossen Veränderungen sind nicht der große Wurf, doch es beweist die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung und den Willen zur Veränderung", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Der US-Arbeitsmarktbericht verhalf dem DAX am Nachmittag zum finalen Schub in Richtung Rekordhoch. Die Zahl der Beschäftigten in den USA legte im Juni deutlich schwächer zu als erwartet, was angesichts der Zinsaussichten bei den Anlegern gut ankam. "Die Fed dürfte die Daten als Bestätigung sehen, die Leitzinsen trotz deutlich erhöhter Inflation bis auf Weiteres unverändert zu halten", meint der Chefvolkswirt Johannes Mayr von Eyb & Wallwitz.

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