Meta-Aktie springt hoch, CoreWeave sackt zweistellig ab: Angebliche Cloud-Pläne von Facebook-Mutter

Ein Kreisebericht über den Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs hat am Mittwoch der Meta-Aktie Auftrieb gegeben. Die Konkurrenz bricht derweil ein.
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Der Social-Media-Gigant entwickelt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, der sich auf informierte Personen beruft, Pläne für ein Cloud-Infrastrukturgeschäft. Dabei könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden. Zudem erwäge Meta, den Zugang zu "roher" Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte "Neocloud"-Anbieter- etwa CoreWeave.
Die Meta-Aktie legte an der NASDAQ 8,81 Prozent auf 612m91 US-Dollar zu. Das CoreWeave-Papier 13,92 Prozent auf 85,69 US-Dollar absackte. Unter den Branchengrößen mit Cloudgeschäft gaben Amazon und Oracle zudem nach. Die Alphabet-Aktie hielt sich stabil. Microsoft legte zu.
Meta würde - sollten die Pläne umgesetzt werden -, auch Branchengrößen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud mit dem neuen Geschäftsfeld Konkurrenz machen.
Jefferies belässt Meta auf 'Buy' - Ziel 825 Dollar
as Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Meta auf "Buy" mit einem Kursziel von 825 US-Dollar belassen. Analyst Brent Thill kommentierte am Mittwochabend Spekulationen darüber, dass der Social-Media-Konzerns Pläne zur Entwicklung eines Cloud-Infrastrukturgeschäfts hegt. Er würde dies begrüßen, schrieb Thill und hält die Befürchtungen über Überkapazitäten für falsch. Meta habe Amazons AWS-Strategie verschlafen und wolle nun überschüssige Rechenleistung zu Geld machen, um etwa die Auslastung zu steigern und den Cashflow zu erhöhen. Ein Cloud-Geschäft sei zudem strategisch wichtig für die langfristigen KI-Ambitionen von Meta und würde die Reichweite über die eigenen Verbraucheranwendungen hinaus erweitern.
NEW YORK (dpa-AFX)
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