DAX stabil -- Wall Street tiefer erwartet -- Chipaktien mit Rekordquartal -- Yen: 40-Jahres-Tief -- ServiceNow, Bloom Energy, Novo Nordisk, Lime, Bayer, Samsung, SK hynix im Fokus
Rheinmetall mit Comeback. HOCHTIEF: Thiess-Vollerwerb mit "leicht positivem" Ergebniseffekt. Burry wettet gegen NVIDIA und Caterpillar. Smag plant nächsten Rüstungs-IPO. Goldpreis nähert sich dem Todeskreuz: Was das Chartsignal wirklich bedeutet. Nike enttäuscht beim Ausblick. EU setzt Zolldeal mit den USA um. BayWa-Sanierung wird zur Hängepartie. Siemens, Deutsche Telekom und BMW mit Aktienrückkäufen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch stabil.
Der DAX stieg 0,13 Prozent fester bei 25.028,93 Punkten in den Handel ein und zeigt sich im Verlauf wenig verändert.
Der TecDAX startete 0,51 Prozent stärker bei 3.872,81 Punkten - hier wird das Plus im Handelsverlauf verteidigt.
Nach dem starken Dienstag tut sich beim DAX damit zur Wochenmitte zunächst wenig. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen stocken, das bremst auch die Aktienmärkte. Dennoch zeigt sich der Leitindex recht stabil und pendelt um die Marke von 25.000 Punkten.
Seit Mitte Juni pendelt der DAX in einer Spanne von etwa 24.600 bis 25.200 Punkten auf und ab, ohne klaren Trend. "Der Markt bleibt in einer Phase, in der positive Impulse zwar kurzfristig stützen, aber noch nicht ausreichen, um eine neue Trendbewegung einzuleiten", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Der DAX zeige sich weiterhin "lethargisch".
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Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich zur Wochenmitte tiefer.
Der EURO STOXX 50 verzeichnete zum Start ein Minus von 0,04 Prozent auf 6.325,68 Punkte, auch im Verlauf bleibt das Börsenbarometer in der Verlustzone.
Am Makroumfeld hat sich nichts geändert. Im Fokus stand die Veröffentlichung der europäischen Verbraucherpreise für Juni am Vormittag. Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für Juni im Schnitt einen Rückgang der Rate auf 3,0 Prozent erwartet. Angesichts der zuletzt stark gefallenen Energiepreise hat die Lesung allerdings an Brisanz für die Börsen verloren. Daneben hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im Juni nicht ganz so stark eingetrübt wie zunächst ermittelt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um lediglich 0,2 Punkte auf 51,4 Punkte, wie S&P Global am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte.
Aus den USA folgt am Nachmittag dann die Bekanntgabe der ADP-Arbeitsmarktdaten für Juni. Derweil wirft die Berichtssaison zunehmend ihre Schatten voraus.
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An der Wall Street werden am Mittwoch Verluste erwartet.
Der Dow Jones Industrial verliert vorbörslich.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite dürfte tiefer starten.
An der Wall Street deutet sich am Mittwoch nach zwei freundlichen Handelstagen eine Verschnaufpause an. Im Fokus der Anleger stehen mögliche Signale des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh zur künftigen Geldpolitik, der am Notenbankertreffen im portugiesischen Sintra teilnimmt. An den Finanzmärkten werden die Wetten auf eine US-Leitzinserhöhung - die Anleihen gegenüber Aktien attraktiver machen würde - für die Sitzung Ende Juli zunehmend größer. Die Mehrheit der Marktteilnehmer geht aber weiterhin davon aus, dass die Fed den Zins zunächst unverändert lässt.
Auch Justin Onuekwusi, Chef-Anlagestratege bei St. James's Place, geht nicht von einer strafferen Geldpolitik im Juli aus. "Im letzten Quartal sind die Ölpreise gefallen, was es für eine Zentralbank schwierig macht, auf die Bremse zu treten und in dieser Situation mit Zinserhöhungen zu beginnen", erklärte er seine Sichtweise. Mit Blick auf die September-Sitzung sind die Markterwartungen dagegen deutlich ausgeglichener zwischen einer Zinsanhebung und einem unveränderten oder gesenkten Zinssatz.
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An den Börsen in Fernost legten am Mittwoch mehrheitlich zu.
In Tokio stieg der Nikkei 225 um 0,59 Prozent auf 70.474,96 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland rückte daneben der Shanghai Composite um 0,44 Prozent auf 4.112,45 Zähler ins Plus vor.
Mit einem roten Vorzeichen hatte sich am Vortag der Hang Seng in Hongkong: Hier ging es schlussendlich um 0,63 Prozent abwärts auf 22.881,02 Einheiten. Am Mittwoch fand hier kein Handel statt.
An einigen Handelsplätzen stützten die starken Vorgaben der US-Börsen und heimische Konjunkturdaten, an anderen Börsen dominiert Vorsicht vor den US-Arbeitsmarktdaten am Donnerstag. In Tokio erhalten die Kurse Unterstützung von der ermutigenden Tankan-Umfrage der japanischen Zentralbank. Der Stimmungsindex der großen japanischen Industrieunternehmen ist überraschend gestiegen. Gesucht wurden Technologie- und Elektronikaktien, die ihren am Vortag gestiegenen US-Pendants nach oben folgten.
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