Straße von Hormus im Blick: DAX fester -- Asiens Börsen letztlich uneins -- TUI, DroneShield, RENK, HENSOLDT, Rheinmetall, Siemens Energy, Lufthansa, Telekom im Fokus
Rocket Lab holt mit Iridium-Übernahme zum Schlag gegen SpaceX aus. Moller-Maersk hebt Gewinnprognose an. RWE platziert grüne Anleihe. BaFin-Prüfung bei Mutares: Fehler im Jahresabschluss 2023 bereits korrigiert. adidas sinkt nach frühem WM-Aus der Nationalmannschaft. Commerzbank-Aktie trotzt der UniCredit-Offerte weiter.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt bewegt sich im Plus.
Der DAX gewann zur Startglocke 0,77 Prozent auf 24.815,89 Punkte und legt anschließend weiter zu.
Der TecDAX hat den Handel 0,13 Prozent tiefer bei 3.844,06 Zählern begonnen, kann dann zeitweise Gewinne verzeichnen. Nach einem Ausflug in die Verlustzone bewegt er sich nun nahe der Nulllinie.
Nach einem verhaltenen Start in die Woche hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag den Weg nach oben eingeschlagen. Als wesentlicher Treiber erwiesen sich die starken Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq, die den DAX im frühen Handel beflügelten.
Trotz der aktuellen Kursgewinne bewegt sich der deutsche Leitindex seit rund zwei Wochen in einer Spanne zwischen 24.600 und 25.200 Punkten. Marktbeobachter sprechen von einer trendlosen Phase. Laut Analysten der Consorsbank macht sich an der Börse ein typisches Sommerloch bemerkbar, das durch sinkende Handelsumsätze und eine nachlassende Volatilität geprägt ist.
Als großer Unsicherheitsfaktor lastet zudem weiterhin die unübersichtliche Lage im Nahen Osten auf den Märkten. Nach den jüngsten militärischen Spannungen in der Straße von Hormus stehen für Dienstag mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Raum, deren Zustandekommen jedoch von widersprüchlichen Signalen begleitet wird. Während US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social erklärte, der Iran habe um ein Treffen gebeten, betonte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi, dass eine neue Gesprächsrunde erst nach Klärung der organisatorischen Voraussetzungen und einer Einigung über Termin und Ort stattfinden werde.
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Die europäischen Aktienmärkte machen am Dienstag Gewinne.
Der EURO STOXX 50 kletterte zu Beginn des Handeltages um 0,26 Prozent nach oben auf 6.247,85 Punkte. Im weiteren Verlauf geht es weiter aufwärts.
Für die europäischen Aktienmärkte spielt sich ein freundlicher Handel mit Kursgewinnen ab, da das übergeordnete Marktumfeld weiterhin positiv bleibt. Für Entlastung sorgt dabei zum einen der Ölpreis, der am Morgen leicht nachgibt und wieder auf das Niveau von vor dem Ausbruch des Iran-Konflikts zurückgefallen ist. Zum anderen schweigen die Waffen zwischen den USA und dem Iran derzeit komplett, und es zeichnet sich eine zeitnahe Wiederaufnahme der Gespräche über eine langfristige diplomatische Lösung ab. Im weiteren Handelsverlauf dürften zudem neue Konjunkturdaten in den Fokus rücken. Bevor am Mittwoch die gesamteuropäischen Inflationsdaten anstehen, könnten am Dienstag bereits die Verbraucherpreise für Juni aus Frankreich und Deutschland neue Impulse liefern. Für Deutschland wird dabei im Monatsvergleich mit einer unveränderten Preisentwicklung gerechnet, was vor allem auf die spürbar gesunkenen Energiekosten zurückzuführen ist.
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Anleger an der Wall Street griffen in der neuen Woche zu.
Der Dow Jones Industrial ging mit einem Plus von 0,59 Prozent bei 52.182,08 Punkten in den Feierabend.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite legte zu, Techtitel gewannen schlussendlich 2,07 Prozent auf 25.820,14 Zähler.
Viele Investoren sahen die zuletzt schwächeren Kurse an der NASDAQ als Kaufgelegenheit. Zu Wochenbeginn rückten zwei Themen in den Vordergrund: die etwas ruhigere Lage im Nahen Osten nach den jüngsten Eskalationen sowie ein Notenbankertreffen in Portugal - wo der neue Fed-Chef Kevin Warsh seinen ersten großen Auftritt auf dem internationalen Parkett hat.
Etwas Entspannung brachte die Meldung, dass die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Straße von Hormus vorerst aussetzen und weiter verhandeln wollen. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington erfuhr, wollen beide Seiten zunächst auf weitere Schritte verzichten. Die Schifffahrt könne sich frei bewegen, während die Gespräche über die Umsetzung des Rahmenabkommens weitergingen.
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An den Börsen in Fernost zeigten sich am Dienstag mit uneinheitlichen Tendenzen.
In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich um 0,86 Prozent auf 70.062,32 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland belief sich das Plus für den Shanghai Composite derweil auf 0,5 Prozent auf 4.094,40 Zähler.
Mit einem roten Vorzeichen zeigte sich jedoch der Hang Seng in Hongkong: Hier ging es schlussendlich um 0,63 Prozent abwärts auf 22.881,02 Einheiten.
An den Aktienmärkten in Ostasien zeigte sich am Dienstag zum Handelsauftakt ein uneinheitliches Bild ohne klaren Trend. Positive Impulse kamen zwar von den starken Vorgaben der Wall Street sowie einem überraschend gut ausgefallenen offiziellen Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie.
Dennoch agierten die Anleger spürbar zurückhaltend. Als Hauptgründe nennen Marktteilnehmer die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Juni, die wegen des US-Feiertags bereits am Donnerstag veröffentlicht werden. Zudem sorgt der für Dienstag geplante Neustart der Friedensverhandlungen zur Beendigung des Iran-Konflikts im katarischen Doha für eine abwartende Stimmung unter den Investoren.
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