KI-Aktien mit Comeback: DAX erreicht neue Rekorde -- Asiens Börsen höher -- Deutschland bleibt Börsenzwerg -- RENK mit Übernahme -- Amazon, Meta, Palantir, Samsung, Infineon, Lufthansa im Fokus
Starke Absatzzahlen vs. Kursrutsch: Das steckt hinter dem stärksten Einbruch der Tesla-Aktie seit rund einem Jahr. Rheinmetall: Absage von Fregatte F126 dürfte Einbußen nach sich ziehen. VW-Aufsichtsrätin lehnt Werksschließungen als Krisenlösung ab. JPMorgan bleibt für Deutsche Bank optimistisch. Proteste bei Mercedes-Benz.
Marktentwicklung
Am deutschen Aktienmarkt geht es den vierten Tag in Folge nach oben.
Der DAX steigt mit einem Plus von 0,72 Prozent bei 25.763,97 Punkten in den Handel ein und erzielt damit direkt ein neues Rekordhoch. Auch im Verlauf setzt sich die Rekordrally fort, in der Spitze geht es bis auf 25.809,79 Punkte nach oben, danach schrumpfen die Aufschläge aber wieder etwas.
Der TecDAX startete am Freitag zunächst 0,5 Prozent fester bei 3.907,27 Punkten und pendelte zuletzt um die Nulllinie.
Der deutsche Aktienmarkt setzt seine Vortagesrally am Freitag gebremst fort. US-Arbeitsmarktdaten hatten am Donnerstag die Zinssorgen der Anleger gedämpft und sollten weiterhin für Entspannung sorgen. Rückenwind verschaffen am Morgen aber vor allem die klare Kurserholung der Börsen in Südkorea und Japan, nachdem die KI-Rally dort zuletzt ins Stottern geraten war.
Im Gesamtjahr liegt der DAX vergleichsweise moderate 4,5 Prozent im Plus. Zum Vergleich: Beim EuroStoxx 50 und Dow Jones Industrial sind es rund zehn Prozent und selbst der marktbreite Stoxx Europe 600 ist ähnlich stark gelaufen wie die beiden Indizes.
Für weiteren Auftrieb sorgen am Morgen wohl vor allem die Kurserholungen in Südkorea und Japan, nachdem die KI-Rally zuletzt ins Stottern geraten war.
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Die europäischen Aktienmärkte erzielen Gewinne.
Der EURO STOXX 50 zeigte sich im zum Start mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 6.373,36 Punkten und bleibt im Verlauf in der Gewinnzone.
Mit dem schwächeren US-Arbeitsmarkt wurden die Zinserhöhungserwartungen in den USA etwas zurückgeschraubt. Anleger setzten mit Blick auf die USA im Wesentlichen auf ein "Goldlöckchen-Szenario", bei dem sich die Inflation abkühle, während der Arbeitsmarkt stabil bleibe, erklärt Chefökonom Mark Vitner von Piedmont Crescent Capital. Dies verliehe Aktien weiter Auftrieb, ohne Ängste vor einer Konjunkturabkühlung zu schüren.
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Die Wall Street zeigte sich vor dem langen Wochenende mit ungleicher Tendenz.
So stand zur Startglocke für den Dow Jones Industrial ein Plus an der Kurstafel. Anschließend ging es weiter nach oben. Er markierte dabei ein neues Rekordhoch. Letztlich verabschiedete sich das Börsenbarometer 1,14 Prozent höher bei 52.899,24 Punkten.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung minimal höher, im weiteren Handel fiel er jedoch ins Minus zurück, wo er den Tag 0,8 Prozent schwächer bei 25.832,67 Zählern beendete.
Der stark beachtete US-Arbeitsmarktbericht sorgte bereits am Donnerstag für spürbaren Auftrieb.
Da die US-Wirtschaft im Juni nur etwa halb so viele neue Jobs schuf wie vorab prognostiziert, dürfte dies laut Einschätzung der Landesbank Helaba die zuletzt gewachsene Sorge vor einer weiteren Leitzinserhöhung abschwächen. Das käme den Aktienmärkten zugute, da steigende Zinsen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Papieren wie Anleihen weniger attraktiv machen.
Normalerweise wird der monatliche Arbeitsmarktbericht am ersten Freitag des Folgemonats veröffentlicht. Da der Nationalfeiertag am 4. Juli in diesem Jahr jedoch auf einen Samstag fällt, wird er bereits am Freitag zuvor begangen, weshalb die US-Börsen an diesem Tag geschlossen bleiben.
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An den Börsen in Fernost schlossen am Freitag auf grünem Terrain.
In Tokio stieg der Nikkei 225 schlussendlich um 1,47 Prozent auf 69.744,07 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ging es daneben für den Shanghai Composite 0,37 Prozent auf 4.043,64 Zähler nach oben.
Der Hang Seng gewann 1,28 Prozent auf 23.350,03 Punkte.
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag wieder im Aufwind. Triebfeder für die Erholung waren gezielte Einstiege bei günstig bewerteten Technologieaktien. Zudem sorgten eine leichte Entspannung der geopolitischen Lage sowie Signale von einem sich abkühlenden US-Arbeitsmarkt für Zuversicht. Letzteres nährt am Markt die Hoffnung, dass die US-Notenbank Federal Reserve noch im Laufe des Jahres die Zinsen senken könnte.
Vorausgegangen war eine turbulente Woche für den globalen Tech-Sektor. Nachdem Sorgen über die enormen Ausgaben im Bereich der KI-Infrastruktur zuvor eine breite Welle von Gewinnmitnahmen ausgelöst hatten, griffen Anleger nun vor allem bei Halbleiter-Titeln wieder zu. Auch wenn die Debatte darüber, ob sich die massiven KI-Investitionen schnell genug auszahlen, weiter anhält, nutzten viele Marktteilnehmer den jüngsten Kursrückgang offenbar als Einstiegschance, um Positionen in etablierten Technologieunternehmen aufzubauen.
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