Eurokurs erholt sich etwas - US-Arbeitsmarktdaten stützen

Der Euro hat sich am Donnerstag im späteren US-Handel nach seinem erneuten Sprung über 1,14 US-Dollar kaum bewegt.
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Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street wurde er mit 1,1435 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1399 (Mittwoch: 1,1383) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8772 (0,8785) Euro.
Wenige Stunden zuvor war frischer Auftrieb durch teils überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten für Juni gekommen. Diese hatten den Dollar belastet und so der europäischen Gemeinschaftswährung zu Gewinnen verholfen.
In der US-Wirtschaft wurden im vergangenen Monat nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert. Dadurch hätten sich die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Laut Analyst Tobias Basse von der NordLB dämpfen diese Daten "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."
FRANKFURT (dpa-AFX)
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