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hkk-Geschäftsbericht 2025: Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin

attraktiv

Bremen (ots) -

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- Erstmals mehr als 1 Million Versicherte

- Preisvorteil bleibt erhalten

- hkk erweitert Vorstand

- Beitragssatzstabilisierungsgesetz nicht ausreichend

Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) hat ihren Geschäftsbericht (

http://www.hkk.de/geschaeftsbericht ) für das Jahr 2025 veröffentlicht.

Im September stieg die Zahl der Versicherten erstmals auf über 1 Million,

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insbesondere durch das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktuell versichert

die hkk deutschlandweit 1.009.000 Menschen (Stand Juni 2026). Mit einem

Durchschnittsalter von rund 41 Jahren sind die hkk-Versicherten deutlich jünger

als im Branchendurchschnitt (etwa 45 Jahre).

Preisvorteil bleibt erhalten

Mit einem Beitragssatz von aktuell 17,19 Prozent (inklusive 2,59 Prozent

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Zusatzbeitrag) zählt die hkk zu den günstigsten bundesweit wählbaren

Krankenkassen. Im Vergleich zu einer teuren Krankenkasse können hkk-Mitglieder

je nach Verdiensthöhe bis zu 627 Euro pro Jahr sparen. "Der Beitragssatz der hkk

wird auch in den nächsten Jahren überdurchschnittlich attraktiv bleiben", sagt

der hkk-Vorstandsvorsitzende Michael Lempe.

Jahresergebnis 2025

Die in Bremen ansässige hkk erzielte im Jahr 2025 trotz eines anspruchsvollen

Marktumfelds einen Überschuss von 16,8 Millionen Euro. Die Einnahmen betrugen

3,508 Milliarden Euro - und lagen damit um rund 13,6 Prozent über dem

Vorjahreswert. Die Ausgaben stiegen um 8,2 Prozent auf 3,491 Milliarden Euro.

Hauptursache hierfür waren - wie bereits im Vorjahr - deutlich gestiegene

Leistungsausgaben.

Leistungsausgaben 2025

Die Leistungsausgaben lagen 2025 bei 3,363 Milliarden Euro und hatten damit

einen Anteil von 96,3 Prozent an den Gesamtausgaben. Gegenüber dem Vorjahr

stiegen die Leistungsausgaben je versicherter Person um durchschnittlich 8,3

Prozent. Der größte Anteil entfiel auf den Bereich Krankenhausbehandlungen: plus

11,2 Prozent (rund 936,8 Millionen Euro). Grund dafür war u.a. der starke

Anstieg der Pflegepersonalkosten, da die Krankenhäuser ihre Tarifsteigerungen

komplett an die Krankenkassen zur Erstattung weiterreichen durften.

Mehr Mitarbeitende - Verwaltungskosten weiter günstiger als der Durchschnitt

Die hkk konnte ihr Personal erneut ausbauen: 2025 schuf sie 70 zusätzliche

sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. In den letzten 10 Jahren hat sich

die Mitarbeiterzahl auf rund 1.600 Menschen mehr als verdoppelt.

Im Jahr 2025 betrugen die Verwaltungskosten 105,60 Euro (+2,8 Prozent) je

Versicherten. Damit lagen die Verwaltungskosten der hkk deutlich unter dem

Branchenschnitt von 178,40 Euro (+4,7 Prozent). 2025 hat die hkk somit 72,7 Euro

je Versicherten weniger Verwaltungsaufwand als der Durchschnitt aller

gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Lempe: "Bezogen auf die Größe der hkk

entspricht dies einem Kostenvorteil für die hkk-Mitglieder von insgesamt rund 72

Millionen Euro und räumt mit dem Vorurteil auf, dass sich effiziente

Verwaltungsstrukturen nur von sehr großen Organisationen erreichen lassen."

hkk erweitert Vorstand

Vor dem Hintergrund der steigenden Herausforderungen in der GKV hat die hkk zu

Jahresbeginn 2026 mit Jessica Probst ihren Vorstand auf zwei Personen erweitert.

Gemeinsam mit Lempe treibt sie die strategische Weiterentwicklung der hkk in

einem zunehmend dynamischen Marktumfeld voran. Probst ist verantwortlich für den

operativen Betrieb der kundennahen Bereiche sowie das Personalressort. "Die hkk

ist eine sehr erfolgreiche Wachstumskasse mit großem Potenzial. Ich freue mich,

gemeinsam mit Michael Lempe, dem Führungsteam und allen Mitarbeitenden den

eingeschlagenen Erfolgskurs fortzusetzen und neue Chancen zu nutzen", sagt die

Wirtschaftsmathematikerin. Die 42-Jährige bringt umfassende Erfahrung aus der

Strategieberatung und Unternehmensentwicklung im Gesundheits- und

Versicherungswesen mit.

Gesundheitspolitik: Finanzlage der GKV und SPV weiter unter Druck

Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Sozialen

Pflegeversicherung (SPV) hat sich im Jahr 2025 weiter verschärft.

Erneut stiegen die Ausgaben - insbesondere für Pflege, Arzneimittel und

Krankenhausversorgung - stärker als die Einnahmen.

Die Belastung der Beitragszahlenden erreichte durch Beitragserhöhungen in

historischer Größenordnung ein neues Rekordniveau. Die GKV-weit erwirtschafteten

Überschüsse in Höhe von rund 3,2 Mrd. Euro reichen trotz allem nicht aus, die

Rücklagen der Krankenkassen auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwert

anzuheben. Die Entwicklung macht deutlich, dass der Reformbedarf im

Gesundheitswesen weiterhin groß ist und strukturelle Probleme über Jahre nicht

ausreichend angegangen wurden.

Mit dem im parlamentarischen Verfahren befindlichen Entwurf eines

Beitragssatzstabilisierungsgesetzes wurde ein erster Schritt hin zu einer

stärkeren Orientierung der Ausgaben an den verfügbaren Einnahmen eingeleitet, um

weitere Beitragssatzsteigerungen zu begrenzen. "Die weiterhin notwendigen

grundlegenden Strukturreformen im Gesundheitswesen und eine Finanzierung

gesamtgesellschaftlicher Aufgaben der Krankenkassen durch Steuergeld ersetzt

dies aber nicht", sagt Lempe.

Digitalisierung beschleunigen

Bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens sieht die hkk weiterhin große

Potenziale und beteiligt sich engagiert an den Umsetzungsaktivitäten. Nach der

Einführung des eRezepts und der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle

Versicherten Anfang 2025 kommt es nun darauf an, digitale Anwendungen stärker in

die Versorgung zu integrieren und ihren Nutzen spürbar zu machen. Mit dem

Entwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen

sind vielversprechende Ansätze, z.B. digitale Ersteinschätzung, digitale

Überweisung und digitale Terminvermittlung auf den parlamentarischen Weg

gebracht worden.

Die ePA ist mittlerweile vielen Versicherten bekannt, kann ihre Stärken jedoch

noch nicht vollständig entfalten. Wichtige Funktionen und eine systematische

Nutzung stehen teilweise noch aus. Parallel erschweren umfangreiche

Registrierungs- und Authentifizierungsanforderungen den Zugang. Erste Mehrwerte

- etwa im Medikamentenmanagement - werden sichtbar. Zudem sind

Leistungserbringer inzwischen verpflichtet, relevante Informationen in die ePA

einzustellen.

Die neue hkk-Vorständin betont dabei die Bedeutung eines ausgewogenen Vorgehens:

"Digitalisierung kann die Versorgung verbessern und Prozesse vereinfachen.

Entscheidend ist, dass digitale Anwendungen im Alltag für alle einfach nutzbar

sind und gleichzeitig hohe Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit

erfüllen."

Der hkk-Geschäftsbericht 2025 steht zum Download unter

http://www.hkk.de/ueber-uns/geschaeftsberichte

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

Gabriele Nottelmann Tel.: 0421.3655 1006

Holm Ay Tel.: 0421.3655 2075

E-Mail: mailto:presse@hkk.de; Internet: http://www.hkk.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/73968/6297032

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