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Chancen für deutsche und europäische Unternehmen: Auf

Entwicklungsprojekte der KfW folgen private ausländische

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Direktinvestitionen

Frankfurt am Main (ots) -

- Neue Studie von KfW und der Universität Göttingen: Anstieg privater

Direktinvestitionen um zwei Drittel

- Analyse von rund 2.000 Projektstandorten in 71 Schwellen- und

Entwicklungsländern

- Erfolgreich bewertete Projekte stehen häufiger mit Investitionen von

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Unternehmen aus Deutschland und der EU in Verbindung

Im Umfeld von Entwicklungsprojekten der KfW ergeben sich Chancen für deutsche

und europäische Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der KfW

und der Universität Göttingen. Sie zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer

Direktinvestition aus Deutschland und der EU an Standorten, an denen zuvor ein

KfW-Vorhaben begonnen wurde, in den Folgejahren um zwei Drittel von 3,2 Prozent

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auf 5,3 Prozent steigt.

Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang bei Infrastrukturprojekten und

Vorhaben, die in unabhängigen Evaluierungen positiv bewertet wurden. Grundlage

der Analyse sind rund 2.000 Projektstandorte in 71 Schwellen- und

Entwicklungsländern.

Christiane Laibach, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe: "Erfolgreiche

Entwicklungsprojekte tragen dazu bei, Investitionsmöglichkeiten sichtbarer zu

machen. Unternehmen aus Deutschland und Europa investieren besonders dort, wo

Entwicklungszusammenarbeit wirtschaftliche Perspektiven eröffnet und Vertrauen

in lokale Rahmenbedingungen stärkt."

Die Autoren der Studie nennen verschiedene mögliche Erklärungen für diesen

Befund. Entwicklungsprojekte können potenziellen Investoren Informationen über

das wirtschaftliche Potenzial eines Standorts vermitteln, etwa über die

erfolgreiche Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen. Darüber hinaus können

Entwicklungsprojekte - beispielsweise in Infrastruktur und Bildung - die

Rahmenbedingungen für private Investitionen erheblich verbessern.

Ausländische Direktinvestitionen gelten als wichtige Quelle für Kapital,

Technologie und Know-how in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie tragen zur

wirtschaftlichen Entwicklung bei und ermöglichen Unternehmen den Zugang zu neuen

Märkten und lokalen Partnerschaften.

Die Studie "Linking KfW-Financed Aid Projects and FDI: Global Evidence at the

Sub-national Level" analysiert erstmals auf subnationaler Ebene, ob auf

KfW-finanzierte Projekte später Direktinvestitionen am selben Standort folgen.

Grundlage der Analyse sind Daten zu KfW-Projektstandorten, die mit Daten zu

ausländischen Direktinvestitionen im Zeitraum von 2003 bis 2018 verknüpft

wurden.

Die vollständige Studie steht unter diesem Link zum Download bereit: Linking

KfW-Financed Aid Projects and FDI: Global Evidence at the Sub-national Level (ht

tps://www.uni-goettingen.de/de/document/download/24afae1a9c0de52aa65902ab7ea442b

6.pdf/DP%20440.pdf)

Weitere Informationen zur Arbeit der Evaluierungsabteilung der KfW

Entwicklungsbank sind unter diesem Link zu finden: Evaluierungsabteilung der KfW

Entwicklungsbank (https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Evaluierung/)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Charis Pöthig,

Tel. +49 69 7431-4683

E-Mail: mailto:charis.poethig@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6319890

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