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Gemeinsame Presseerklärung des Bundesumweltministeriums und der KfW /

Deutschland und China arbeiten zusammen, um globale

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Meeresverschmutzung zu verringern

Sperrfrist: 20.05.2026 16:00

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Frankfurt am Main (ots) -

- KfW finanziert Darlehen an China, um Gewässerschutz am Hanjiang-Fluss zu

verbessern - Gemeinsame Vereinbarung in Berlin unterzeichnet

Das Bundesumweltministerium hat die KfW mit der Finanzierung von

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Gewässerschutz-Maßnahmen in China beauftragt. Damit soll die globale

Meeresverschmutzung verringert werden. Bundesumweltminister Carsten Schneider

hat dazu heute in Berlin eine hochranginge Delegation des chinesischen

Finanzministeriums begrüßt, die sich mit der KfW und Vertretern des

Bundesumweltministeriums ausgetauscht hat. Dabei wurde zwischen KfW und dem

chinesischen Finanzministerium ein erstes Darlehen in Höhe von rund 70 Millionen

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Euro zur Verbesserung des Gewässerschutzes am Hanjiang-Fluss unterzeichnet.

Bundesumweltminister Carsten Schneider hatte China Ende März besucht und dabei

auch mit dem chinesischen Finanzminister gesprochen. Die Volksrepublik China ist

von zentraler Bedeutung für den globalen Schutz von Klima und Umwelt.

Bundesumweltminister Carsten Schneider : "Jedes Gramm Mikroplastik, das nicht

ins Meer gelangt, schützt unseren weltweiten Wasserkreislauf. Dafür müssen wir

an die Quellen ran, dort wo die Probleme groß sind. China ist ein wichtiger

Partner mit Blick auf den globalen Umwelt- und Klimaschutz. Aus diesem Grund

haben wir als Bundesumweltministerium die KfW beauftragt, Finanzierungen im

Bereich Umwelt- und Klimaschutz im Rahmen einer strategischen Partnerschaft

durchzuführen. Das ist eine Win-win-Zusammenarbeit, die keinen Euro Steuergeld

kostet, aber der Umwelt nutzt. Es ist ein guter Anfang, wenn wir mit der

Finanzierung der KfW den Gewässerschutz am Hanjiang-Fluss verbessern."

Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW:

"Die Volksrepublik China ist von zentraler Bedeutung für den globalen Schutz des

Klimas und der Umwelt. Dies gilt für die Reduzierung von CO2-Emissionen sowie

für den weltweiten Erhalt von biologischer Vielfalt. Es ist daher in unserem

deutschen Interesse, diese globalen Güter gemeinsam zu bewahren. Mit

Finanzierungen im eigenen Risiko leistet die KfW somit einen wichtigen Beitrag

für Klima- und Umweltschutz."

Der Hanjiang-Fluss ist ein bedeutender Nebenfluss des Jangtsekiang, der aktuell

noch zu einem sehr hohen Plastikmüll-Eintrag in die Weltmeere beiträgt. Das

Vorhaben umfasst etwa Renaturierungsmaßnahmen am Fluss Hanjiang sowie naturnahe

Lösungen zur Abwassersammlung, einschließlich eines neuen Systems zur

Regenwasserbehandlung. Das Vorhaben leistet somit einen Beitrag zur Verringerung

der globalen Meeresverschmutzung.

Nach dem Auslaufen der Kooperation Deutschlands mit China im Bereich der

Entwicklungsfinanzierung starten das Bundesumweltministerium und die KfW eine

neue Phase der Zusammenarbeit im Bereich Klima- und Umweltschutz. Die KfW als

eine der weltweit größten Förderbanken kann durch langjährige Expertise und

passgenaue Finanzierungen in China einen Beitrag zum Schutz von Klima und Umwelt

leisten. Zudem verfügt sie über 40 Jahre Erfahrung und langjährige, sehr gute

Kontakte mit chinesischen Partnern. Zur Umsetzung des Auftrags arbeitet die KfW

auf chinesischer Seite eng mit dem Finanzministerium zusammen.

Die Finanzierungen der KfW im Auftrag des Bundesumweltministeriums werden

ausschließlich aus KfW-Eigenmitteln ohne Beimischung von Haushaltsmitteln oder

der Gewährleistung von Garantien seitens des Bundes durchgeführt. Die Darlehen

der KfW werden mit Zinsen zurückgezahlt. Es handelt sich nicht um öffentliche

Entwicklungsleistungen.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Charis Pöthig,

Tel. +49 69 7431 46863

E-Mail: mailto:charis.poethig@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6278733

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