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18.06.26 11:14 Uhr

KfW erweitert Förderprogramm für Strom- und Wärmeerzeugung aus

erneuerbaren Energien

Frankfurt am Main (ots) -

- Start am 18. Juni 2026

- Förderkredite von bis zu 150 Millionen Euro pro Vorhaben für Unternehmen jeder

Größe

- Förderung für Vorhaben außerhalb des EEGs

Die KfW stärkt den marktbasierten Ausbau erneuerbarer Energien mit einem neuen

Förderangebot. Ab sofort ergänzt das Programm "Erneuerbare Energien Plus" die

bestehende Produktfamilie in diesem Bereich. Mit dem Angebot finanziert die KfW

Unternehmensinvestitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte

aus regenerativen Energiequellen sowie in Energiespeicher. Sowohl der Erwerb

neuer Anlagen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen sind förderfähig.

Pro Vorhaben steht ein Kredithöchstbetrag von bis zu 150 Millionen Euro zur

Verfügung. Unternehmen jeder Größe können den Förderkredit ab dem 18. Juni 2026

über einen Finanzierungspartner ihrer Wahl beantragen.

Das Programm zielt darauf ab, insbesondere die Vermarktung von Strom über

sogenannte Direktlieferverträge zu unterstützen. Dabei ist der Verkauf des

erzeugten Stroms nicht durch staatliche Förderungen wie die Einspeisevergütung

aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgesichert, sondern ausschließlich

über Vereinbarungen zwischen Stromerzeugern und anderen Marktteilnehmern.

Insgesamt befindet sich der marktbasierte Ausbau noch in der Entwicklungsphase

und Finanzierungspartner sind mit mehr Komplexität konfrontiert als im

regulierten Marktsegment. "Erneuerbare Energien Plus" adressiert die dadurch

entstehenden Hemmnisse und schafft verlässliche Planungssicherheit.

Melanie Kehr, für die Inländische Förderung zuständige Vorständin der KfW, sagt:

"Mit attraktiven Finanzierungsbedingungen, insbesondere für Projekte mit

Stromvermarktung über Direktlieferverträge, sendet das neue Förderprogramm

'Erneuerbare Energien Plus' ein wichtiges Signal in den Markt und stärkt den

Zugang zu grünem Strom für Industrie und Mittelstand. Außerdem setzen wir klare

Anreize für den Einstieg in neue, nachhaltige Lösungen für Strom und Wärme sowie

die Modernisierung bestehender Anlagen. So machen wir die Energiewende für

Unternehmen finanzierbar und stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des

Standorts Deutschland."

Die Förderung ist an keinen Mindestkreditbetrag gebunden und kann in Summe oder

in Teilbeträgen abgerufen werden. Auch Globaldarlehen an Landesförderinstitute

oder die Kombination mit anderen Fördermitteln sind möglich. Davon ausgenommen

sind Anlagen, die bereits eine Förderung nach dem EEG, der Bundesförderung für

effiziente Wärmenetze, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz oder eine vergleichbare

staatliche Förderung erhalten. Der Investitionsort der förderfähigen Maßnahmen

kann innerhalb der EU sowie im Vereinigten Königreich und Norwegen liegen.

Detaillierte Produktbedingungen und tagesaktuelle Zinskonditionen sind abrufbar

unter https://www.kfw.de/570 (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/E

nergie-und-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Erneuerbare-Energien-%E2%80%93-Plus-(570-5

71)/?redirect=798656).

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Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Aenne Frankenberger,

Tel. +49 697431-5792

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