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Bayerische Wirtschaft will Reform des Wirtschaftsstandorts aktiv

unterstützen / Hatz: "Reindustrialisierung braucht enges Zusammenspiel

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von Berliner Politik mit Wirtschaft"

Berlin (ots) - Die vbw unterstützt 2026 das Berliner Oktoberfest der Bayerischen

Staatsregierung im Tipi am Kanzleramt bereits zum zweiten Mal als Hauptsponsor.

Gegenüber den rund 1.600 geladenen Gästen betonte vbw Präsident Wolfram Hatz:

"Gerade in einer solch herausfordernden Zeit ist der Dialog zwischen Bayern und

Berlin wichtiger denn je. Es freut uns daher umso mehr, dass sich auch dieses

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Jahr wieder zahlreiche Menschen zusammengefunden haben, um gemeinsam zu feiern

und auf die bayerische Art und Weise diesen politischen Austausch zu leben."

Hatz lobte dabei insbesondere die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit

zwischen Wirtschaft und Politik in Bayern als Vorbild für die Bundespolitik.

"Das gute Miteinander zwischen Bayerischer Staatsregierung und Wirtschaft ist

die zentrale Grundlage dafür, dass der Freistaat trotz der vielen Krisen nach

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wie vor ein erfolgreicher und international attraktiver Wirtschaftsstandort ist.

Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Reindustrialisierung unseres Landes,

brauchen wir ein solch enges Unterhaken zwischen Politik und Wirtschaft auch

hier in Berlin. Dazu soll der heutige Austausch einen Beitrag leisten."

Der Freistaat spielt eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg der

Bundesrepublik. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 824,2 Milliarden Euro lag

der Anteil Bayerns an der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung im vergangenen

Jahr bei über 18 Prozent - und das bei weniger als 16 Prozent der Bevölkerung.

So weist der Freistaat unter den Flächenländern mit rund 56.300 Euro die höchste

Bruttowertschöpfung pro Einwohner auf. Aber auch die bayerische Wirtschaft

kämpft mit den Folgen der Deindustrialisierung, dazu erklärt Hatz: "Die bei uns

überdurchschnittlich stark vertretene Industrie spürt die Folgen der

Standortkrise am deutlichsten. Fakt ist: Die Betriebe sind mit einem

gefährlichen Mix aus sich verschlechternden Standortbedingungen und

außenwirtschaftlichen Verwerfungen, wie dem Iran-Krieg und der

US-Handelspolitik, konfrontiert. Die Zeit läuft uns davon, wir müssen die

Deindustrialisierung stoppen."

Um dagegen eine Reindustrialisierung der Wirtschaft in Gang zu setzen, pocht die

vbw auf umfassende, und vor allem zügige Strukturreformen. "Mit ihrem

Reformpaket vor der Sommerpause hat die Bundesregierung ein Signal gesetzt -

auch wenn wir nicht mit allen Punkten einverstanden sind. Das kann es aber noch

nicht gewesen sein: Insbesondere bei den hohen Arbeits- und Energiekosten sowie

Steuern erwarten wir eine spürbare Entlastung für die Unternehmen. Vor allem

aber das Tempo ist jetzt entscheidend : Der Herbst muss einen echten Durchbruch

bringen, wir verlieren Tag für Tag an Wettbewerbsfähigkeit", unterstreicht Hatz

und ergänzt: "Mit dem Berliner Oktoberfest wollen wir daher auch ein Angebot an

die Bundespolitik machen. Als bayerische Wirtschaft wollen wir nicht meckern,

sondern mitgestalten und anpacken, damit unser Land auch in Zukunft erfolgreich

bleibt. Wir werden uns daher auch weiterhin überall da konstruktiv einbringen,

wo wir der Erneuerung unseres Standorts zum Erfolg verhelfen können - so wie wir

es auch in Bayern seit Jahrzehnten tun."

Pressekontakt:

Felix Fend, +49 (0) 89-551 78-335, mailto:felix.fend@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6349335

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