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Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis

Kornwestheim - (ots) -

- IFRS-Konzernergebnis steigt auf 105 Millionen Euro.

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- Sachversicherung mit Combined Ratio von 86,7 Prozent brutto.

- Schritte zur Ertragssteigerung im Bausparen eingeleitet.

- S&P bestätigt Ratings mit stabilem Ausblick.

- Konzern sieht sich für Gesamtjahr gut aufgestellt.

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Halbjahr 2026 in

einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld ihr Ergebnis gesteigert. Das

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IFRS-Konzernergebnis erhöhte sich auf 105 Millionen Euro nach 91 Millionen Euro

im Vorjahreszeitraum und liegt damit im Rahmen der Erwartungen.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: "Die W&W-Gruppe hat im

ersten Halbjahr 2026 ihre nachhaltige Stärke erneut unter Beweis gestellt.

Unsere klare strategische Ausrichtung und unsere operative Qualität sorgen

gerade in herausfordernden Zeiten für Stabilität und Verlässlichkeit. Wir haben

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erneut Kundinnen und Kunden gewonnen, Marktanteile gesteigert und neue,

innovative Produkte mit Erfolg einführen können. Gleichzeitig setzen wir KI

verantwortungsbewusst dort ein, wo sie für Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner

und die ganze Gruppe echten Mehrwert bringt. Mit unserem Programm 'Bestform

2030' steigern wir gleichzeitig unsere Effizienz, Agilität und Schnelligkeit

konsequent weiter. Wir schaffen Handlungsräume für Zukunftsinvestitionen - und

für noch mehr Service für unsere Kundinnen und Kunden, indem wir nachhaltig

profitables Wachstum in den Versicherungsgesellschaften forcieren und deren

Resilienz nochmals erhöhen. Gleichzeitig haben wir die Herausforderungen im

Bauspargeschäft im Auge, wo bereits notwendige Schritte zur Ertragssteigerung

identifiziert und eingeleitet wurden. Die W&W-Gruppe ist sich bewusst, dass sie

aus den Märkten keinen Rückenwind erwarten kann, aber sie ist gut darauf

vorbereitet und verfügt über die Stärke, um sich nochmals besser

weiterzuentwickeln. Damit haben wir begonnen."

Junker fügte hinzu: "KI wird in kurzer Zeit in unserer Branche und bei der

W&W-Gruppe eine Art Querschnittsfunktion sein und alle Bereiche durchdringen.

Wir begrüßen den Einsatz von KI, da wir die Chance sehen, große Vorteile für

Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu realisieren.

Vieles wird sich verändern. Wir haben früh deutlich gemacht, dass wir dabei

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen wollen und dazu unter anderem

umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen hinsichtlich des Umgangs mit KI anbieten.

Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin KI-fähig sein sollte,

wenn er oder sie es will. Wir verstehen das als Verantwortung des Unternehmens,

aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Führungskräfte."

Wachstum in mehreren Geschäftsfeldern

Das Neugeschäft der W&W-Gruppe entwickelte sich insgesamt stabil.

Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen zeigte sich resilient

gegenüber Belastungen durch Wetter- und Schadenereignisse. Das Neu- und

Ersatzgeschäft belief sich zum 30. Juni 2026 auf 281 Millionen Euro (1. Halbjahr

des Vorjahrs: 291 Millionen Euro). Der Kraftfahrt- und der Privatkundenbereich

legten um rund 3 bzw. knapp 4 Prozent zu. Die Combined Ratio

(Schaden-Kosten-Quote) nach IFRS 17 lag bei 86,7 Prozent brutto

(Vorjahreszeitraum: 83,8 Prozent).

Die Personenversicherungen trugen positiv zur Geschäftsentwicklung bei. Die

Württembergische Lebensversicherung steigerte ihre Beitragssumme des

Neugeschäfts auf 1.857 (Vorjahreszeitraum: 1.766) Millionen Euro. Auch in der

betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lag die Beitragssumme mit 644 Millionen Euro

über dem Vorjahreszeitraum mit 569 Millionen Euro. Der Jahresneubeitrag der

Württembergischen Krankenversicherung betrug 5,4 (1. Hj. Vorjahr 5,9) Millionen

Euro.

Im Geschäftsfeld Wohnen belief sich das Neugeschäftsvolumen für

wohnwirtschaftliche Zwecke wie Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und

Eigenkapitalaufbau (Summe aus Brutto-Neugeschäft sowie dem

Kreditneugeschäftsvolumen inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch) auf 7.553

(Vorjahreszeitraum: 8.479) Millionen Euro. Das Kreditneugeschäftsvolumen betrug

2.446 nach 2.762 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2025. Mit einem Anstieg um 3,3

Prozent auf 4.336

(1. Halbjahr 2025: 4.197) Millionen Euro lag das Netto-Neugeschäft nach

Bausparsumme über dem Marktniveau. Den Bestand an Baudarlehen konnte Wüstenrot

um 2,5 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro ausbauen.

Solide Kapitalausstattung und Ratings

Die finanzielle Stärke der W&W-Gruppe blieb hoch. Das Eigenkapital des Konzerns

erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 5.008 Millionen Euro nach 4.936 Millionen

Euro zum Jahresende 2025.

Die Bilanzsumme stieg auf 75,0 Milliarden Euro nach 72,5 Milliarden Euro zum 31.

Dezember 2025. Die Aktivseite besteht im Wesentlichen aus Baudarlehen und

Kapitalanlagen.

Auch die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigte im Berichtsjahr erneut die

Ratings mit stabilem Ausblick. Die Kerngesellschaften des W&W-Konzerns verfügen

weiterhin über ein "A-" Rating, die W&W AG über ein "BBB+" Rating.

Ausblick bestätigt

Die W&W-Gruppe intensiviert 2026 ihre gezielten Effizienzsteigerungen

insbesondere im Geschäftsfeld Wohnen und in der IT weiter, um unter anderem auf

die anhaltende Schwäche an den Immobilienmärkten und die Herausforderungen an

den Zinsmärkten sowie den allgemeinen Kostendruck zu reagieren. Mit Blick auf

das Ergebnis hält die W&W-Gruppe an ihrer Prognose fest. Erwartet wird 2026

weiterhin ein IFRS-Konzernergebnis nach Steuern von 120 bis 150 Millionen Euro.

Die Prognose steht unter dem Vorbehalt der weiteren Konjunktur-, Inflations- und

Kapitalmarktentwicklung sowie der Schadenentwicklung, insbesondere infolge von

Naturereignissen.

Pressekontakt:

Wüstenrot & Württembergische AG

Dr. Immo Dehnert

Leiter Kommunikation // Pressesprecher

Tel.: +49 7141 16 75-1470

Mobil: 0172 7000857

Mail: mailto:kommunikation@ww-ag.com

W&W-Platz 1

70806 Kornwestheim

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