Parthenon-EY: Mehr Gewinnwarnungen deutscher Firmen in 1H


DOW JONES--Die deutschen Unternehmen müssen immer öfter vor einem Verfehlen ihrer Prognosen warnen. Wie es in einer Analyse der Strategie- und Transaktionsberatung EY-Parthenon heißt, haben im ersten Halbjahr 2026 deutsche börsennotierte Unternehmen insgesamt 46 Gewinnwarnungen ausgesprochen. Im Vorjahreszeitraum waren es 41, im Vergleichszeitraum des Vorjahres 43.

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Der Anstieg sei unter anderem deshalb bemerkenswert, weil Unternehmen ihre Jahresprognosen in den ersten beiden Quartalen üblicherweise noch häufig aufrechterhalten und erst in der zweiten Jahreshälfte Gewinnwarnungen veröffentlichen.

"2026 wird für viele Unternehmen nicht zum erhofften Stabilisierungsjahr werden", sagt Andreas Warner, Leiter des europäischen Restrukturierungsteams von EY-Parthenon. "Ohne eine deutliche und nachhaltige Entspannung im Nahostkonflikt ist auch im zweiten Halbjahr 2026 mit einem erhöhten Gewinnwarnungs-Niveau zu rechnen."

In 63 Prozent der Fälle wird laut der Analyse ein Umsatzrückgang genannt, meistens mit einem Verweis auf geopolitische Unsicherheiten, insbesondere den Krieg im Nahen Osten. Auch Finanzierungskosten und höhere Material- und Personalkosten werden als Ursache für Gewinnwarnungen genannt.

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Auf die vergangenen zwölf Monate gesehen entfielen die meisten Gewinnwarnungen auf den Sektor Technologie und Medien, gefolgt vom Industriegüter- und Maschinenbausektor.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2026 04:14 ET (08:14 GMT)

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