Persönliche Ausgaben der US-Verbraucher schwächer als erwartet - Preisdruck nimmt ab
Von Hans Bentzien
WASHINGTON (Dow Jones)--Die persönlichen Ausgaben und Einkommen der US-Verbraucher sind im Juli schwächer als erwartet gestiegen, während der Inflationsdruck etwas abnahm. Laut Mitteilung des Bureau of Economic Analyses (Bea) erhöhten sich die Ausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent, nachdem sie im Juli um revidiert 1,0 (vorläufig: 1,1) Prozent zugelegt hatten. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Zuwachs von 0,5 Prozent prognostiziert. Die persönlichen Einkommen stiegen um 0,2 (revidiert: plus 0,7) Prozent, erwartet worden waren 0,6 Prozent. Für Juli war vorläufig ein Plus von ebenfalls 0,6 Prozent gemeldet worden.
Der Inflationsdruck verringerte sich im Juli etwas. Der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE-Deflator) sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lag um 6,3 (Juli: 6,8) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Kern-PCE-Deflator stieg auf Monatssicht um 0,1 Prozent und auf Jahressicht um 4,6 (4,8) Prozent.
Der PCE-Deflator ist das von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsmaß. Die Verbraucherpreise waren im Juli weitaus schwächer als erwartet gestiegen, was Spekulationen über einen weniger rigiden geldpolitischen Kurs der Notenbank ausgelöst hatte.
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August 26, 2022 08:38 ET (12:38 GMT)