Pilotprojekt

"Super-App": Noch 2022 integriert Uber UK Flugzeuge, Züge, Busse und Mietwagen


"Super-App": Noch 2022 integriert Uber UK Flugzeuge, Züge, Busse und Mietwagen

Um sich gegenüber der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorsprung aufzubauen, will Uber UK seine App ab Sommer 2022 umfangreicher gestalten und Tickets für Transportmittel von Drittanbietern verkaufen. Wenn das Projekt gut läuft, sollen die neuen Funktionen auch in anderen Ländern übernommen werden.

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• Uber: COVID-19 hat die Pläne zur "Super-App" verlangsamt
• Bis Ende des Jahres kann man bei Uber UK Tickets für Züge, Busse und Flüge buchen
• Außerdem soll es möglich sein, Mietwagen zu bestellen und Hotelzimmer zu buchen

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In der britischen Uber-App kann man ab Sommer Zug- und Bustickets buchen, Flüge folgen Ende des Jahres und ab 2023 könnten auch Hotels via Uber buchbar sein. Außerdem sollen Kunden Mietwagen buchen können. Dies gab Uber UK Anfang April per Pressemitteilung bekannt. Man wolle zur zentralen Anlaufstelle für alle im Rahmen einer Reise notwendigen Buchungen werden.

Uber verkauft lediglich die Tickets, die Transportmittel stammen von bestehenden Anbietern

Dabei sei keineswegs geplant, die neu integrierten Transportmittel oder gar die Hotels selbst anzubieten - lediglich der Verkauf von Tickets solle über die App abgewickelt werden. Dafür werde man mit bereits existierenden Fluggesellschaften und Anbietern anderer Transportmittel beziehungsweise Hotels zusammenarbeiten. Diese Partner sollen in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Der TV-Sender CNBC spekuliert, dass Uber bei jeder über die erweiterte App abgewickelten Buchung von Drittanbieter-Diensten Profit macht - dies ist jedoch nicht bestätigt. CNBC berichtet ebenfalls, dass die neuen Funktionen Kunden binden und dem Aufbau eines Wettbewerbsvorteils gegenüber der britischen Konkurrenz im ursprünglichen Uber-Geschäftskonzept dienen sollen.

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Heywood: COVID hat die Umsetzung der "Super-App" verlangsamt

Vorerst werden die neuen Funktionen nach Angaben von CNBC ausschließlich in Großbritannien getestet. Sei dieses Pilotprojekt erfolgreich, werde man die zusätzlichen Buchungsmöglichkeiten auch in anderen Ländern anbieten.

Die Pläne zur Erweiterung der App sind nicht neu, Uber-CEO Dara Khosrwshahi hat offenbar bereits im Jahr 2018 davon gesprochen. "Man kann sagen, dass COVID es uns durchaus schwer gemacht hat, so schnell voranzukommen wie wir es gerne würden", so Heywood zu diesem Thema gegenüber der Financial Times.

Übrigens: Ende März hat Uber eigenen Angaben auf Twitter zufolge eine 30-monatige Lizenz für seine Londoner Geschäfte erhalten. Zuvor hatte man lange darüber gestritten, ob die von Uber angebotenen Services für London angemessen wären.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Christopher Penler / Shutterstock.com, Casimiro PT / Shutterstock.com

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