Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zur weltweiten Energiepolitik


FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Rundschau" zur weltweiten Energiepolitik:

"Es wäre falsch, die Klimadiplomatie abzuschreiben, wie es viele angesichts der unter dem Strich ernüchternden Ergebnisse von inzwischen 30 UN-Klimagipfeln getan haben. Es braucht diese Treffen, um die Hoffnung auf eine Energiewende lebendig zu halten, die nicht nur die Klimakrise bewältigen hilft, sondern auch den ärmeren Ländern auf der Südhalbkugel eine nachhaltige, nichtfossile Entwicklung ermöglicht. Dass die Entwicklungsländer hier eine Stimme haben, ist extrem wichtig. Man sieht es ja aktuell: Nicht nur die Klimakrise setzt ihnen überproportional zu, sie leiden auch besonders unter der von Trumps Iran-Krieg erzeugten Energieknappheit und den explodierten Preisen.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Petersberg-Auftritt am heutigen Mittwoch die Chance, hier ein Signal zu geben. Die bisherige Energie- und Klimapolitik seiner Koalition ist rückwärtsgewandt, von der Erneuerbaren-Bremse über ein Retro-Heizungsgesetz bis zum Kampf für den Verbrenner. Merz sollte hier Korrekturen ankündigen."/DP/jha

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